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Erster heimsieg 2014: Dresden Titans ziehen in die Playoffs ein

Erster heimsieg 2014: Dresden Titans ziehen in die Playoffs ein

"Es ist ein schönes Gefühl, jetzt schon die Playoffs sicher zu haben. Jetzt geht es darum, dass wir mindestens unter die ersten Vier kommen, damit wir mit Heimrecht starten.

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Zurück im Team: Andrew Jones spielte 21:36 Minuten und holte acht Punkte.

Quelle: M. Rietschel

" Titans-Präsident Martin Henneberg blickte mit den Händen in den Hosentaschen überaus zufrieden drein. Eben hatte sein Team in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B den ersten Heimsieg anno 2014 verbucht und seinen zweiten Tabellenplatz gefestigt. Gegen den TV Langen hieß es vor 992 Fans am Ende 91:76 (39:38) für die "Titanen", die sich nach zähem Beginn im dritten Viertel steigerten.

Nach zwei Heimniederlagen zuvor kamen die Gastgeber anfangs schwer in Tritt, die nur mit acht Spielern angereisten Gäste verteidigten passabel und hielten die Partie offen. "Die Leistung in der ersten Halbzeit war völlig indiskutabel, da waren wir ganz weit weg von allem, was wir machen wollten", schimpfte Titans-Trainer Thomas Krzywinski. Es fehlte an der richtigen Einstellung, an taktischer Disziplin. Aber warum? "Ich weiß nicht so richtig, was da los war. Wir haben die Woche über gut trainiert, kommen aus zwei engen Niederlagen und auch aus zwei guten Spielen. Manchmal steckt man nicht drin", rätselte Krzywinski. Er hielt seinen Jungs in der in der Halbzeitpause prompt eine saftige Kabinenpredigt. "Der Coach hat uns ganz schön zur Sau gemacht. So laut war er noch nie", erinnerte sich Philipp Lieser später. Der Dresdner Aufbauspieler war bei Spielende heilfroh, dass das Gewitter die erhoffte reinige Wirkung hinterlassen hatte und "wir im dritten Viertel in der Defense wieder besser gearbeitet haben".

In der Schlussphase gab es noch einmal einen kleinen Hänger, als Langen drei Minuten vor Ende auf 69:77 verkürzte. Doch Hallensprecher Jan Böhnstedt warnte Spieler und Fans: "Das Spiel ist noch nicht gewonnen!" Und alle strafften sich wieder, auch Kapitän Andrew Jones konnte nach seiner vier Spiele andauernden Verletzungspause noch punkten. "Ich bin froh, dass ich zurück bin und meinen Rhythmus wiederhabe", so US-Amerikaner, den Krzywinski aber vorsichtig wieder aufbauen will. Auch Alex Heide bot nach Rückenproblemen und einer Knochenhautentzündung eine gute Partie. Er strahlte Siegeswillen aus: "Ich war Feuer und Flamme - auch dadurch, dass die Teams hinter uns verloren und wir somit eine große Chance hatten. Mit dem Sieg haben wir einen großen Schritt gemacht."

Punktbeste Dresdner: Smith 22, Dölle 13, Heide 12, von der Wippel 11.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.02.2014

Jochen Leimert

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