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Erste DSC-Pleite in Europas Königsklasse bei Busto Arsizio

Erste DSC-Pleite in Europas Königsklasse bei Busto Arsizio

Die DSC-Volleyballerinnen haben gestern ihr drittes Gruppenspiel in der Champions League beim italienischen Vizemeister Busto Arsizio mit 0:3 (15:25, 16:25, 20:25) verloren.

Busto Arsizio/Dresden. Damit kassierten die Waibl-Schützlinge in der Königsklasse in dieser Saison die erste Niederlage. Allerdings konnten sie auch nicht annähernd an die gute Leistung, die sie zum Beispiel gegen Dinamo Moskau geboten hatten, anknüpfen.

Die ersten Aktionen im Spiel gelangen den DSC-Damen und sie führten mit 3:1. Danach aber legte der Gastgeber richtig los. Eine Aufschlagserie von Valentina Diouf sorgte dafür, dass die Italienerinnen aus einem 3:4-Rückstand eine 11:4-Führung machten. Denn bei den Dresdnerinnen wackelte die Annahme, sie kamen zu keinem schnellen und geordneten Spielaufbau. Auch ein zwischenzeitlicher Doppelwechsel - Laura Dijkema und Louisa Lippmann kamen für Molly Kreklow und Kristina Mikhailenko - änderte daran nichts. In der Schlussphase leistete sich der Deutsche Meister zudem zu viele leichte Fehler und so lief das Team dem Rückstand vergeblich hinterher.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht. Die DSC-Damen wirkten körperlich und mental nicht frisch. So hatte der italienische Vizemeister leichtes Spiel. Im dritten Durchgang stellte Waibl seine Formation etwas um, beorderte Lisa Izquierdo vom Außenangriff auf die Diagonale, auf Annahme-Außen spielten Michelle Bartsch und Shanice Marcelle. Damit lief es für den DSC erst einmal deutlich besser, zumal die Gastgeberinnen nun auch einige Fehler produzierten. So verschaffte sich Dresden eine 10:5-Führung. Auf Seiten des Gegners kam nun die Ex-Dresdnerin Becky Perry ins Spiel, aber die Dresdnerinnen lagen auch zur zweiten technischen Auszeit mit 16:13 in Front. Aber mit einer erneuten Aufschlagserie von Valentina Diouf drehte Busto Arsizio den Spieß um. Und nach nur 78 Minuten konnten die Gastgeberinnen den zweiten Matchball zum Sieg verwandeln.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.12.2014

Astrid Hofmann

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