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Erleichterung bei Dynamo Dresden – Sieg sichert Looses Trainerposten

Erleichterung bei Dynamo Dresden – Sieg sichert Looses Trainerposten

Nach dem hart erarbeiteten 2:1 am Freitagabend gegen den FSV Frankfurt herrschte bei Spielern wie Offiziellen von Dynamo Dresden riesige Erleichterung. Nach zuletzt fünf Pflichtspielniederlagen in Folge gab es endlich wieder einen Sieg.

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Dresdens Sebastian Schuppan (l) trifft per Elfmeter gegen Frankfurts Torwart Klandt zum 2:0.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Und auch Trainer Ralf Loose dürfte aufgeatmet haben. Zwar muss er beim nächsten Spiel in Paderborn auf Torjäger Mickael Poté (gelb-rote Karte) verzichten, dafür darf er sich sicher sein, selber noch im Amt zu sein.

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Dynamo Dresden hat seinen Abwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt und den ersten Sieg nach zuvor vier Niederlagen gefeiert. Gegen den FSV Frankfurt setzten sich die Dresdner am Freitagabend (16.11.12) vor heimischem Publikum mit 2:1 (2:0).

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Denn vor dem Frankfurt-Spiel wackelte Looses Stuhl bedenklich. Bei einer erneuten Niederlage hätte der Trainer vermutlich seinen Posten räumen müssen. „Die Erleichterung ist schon groß“, sagte auch Sportchef Steffen Menze. Von einem Befreiungsschlag wollte er nicht sprechen, vielmehr von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“.

 Denn trotz des Sieges war nicht alles bestens. Nach dem 2:0 durch zwei Schuppan-Treffer zog sich Dynamo zu sehr zurück und überließ den Frankfurtern das Spiel. Hätten die Hessen mehr als eine ihrer Chancen genutzt, Dynamo hätte wohl erneut mit leeren Händen dagestanden. Zudem hatten die Dresdner dieses Mal großes Glück mit dem Schiedsrichter. Bei Dynamos erstem Elfmeter war das Foul außerhalb des Strafraums, zudem entschied er sich kurz vor Abpfiff gegen einen Strafstoß für Frankfurt. Umso mehr betonten die Dynamos die kämpferische Einstellung. Die sei top gewesen, so Matchwinner Schuppan. Alles andere komme von ganz alleine.

Es werde einzige Zeit dauern, die aktuellen Fehler abzustellen, ergänzte Torwart Benny Kirsten, der den Sieg am Ende mit starken Paraden sicherte. Dass es auch um den Job des Trainers ging, habe in der Mannschaft aber keine Rolle gespielt. Man habe für die Fans gespielt, für die Mannschaft und den Verein, so Schuppan. Die Trainerdiskussion sei der Mannschaft „völlig egal“, betonte auch Filip Trojan. „Wir Spieler entscheiden das auf dem Platz“, so Trojan weiter.

sl

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