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Erleichterung bei Dynamo Dresden: Auch der zweite Anzug sitzt

Erleichterung bei Dynamo Dresden: Auch der zweite Anzug sitzt

Pavel Fort nimmt stets den Kopf nach unten und will nach Spielen in die Kabine flüchten, doch am Freitagabend war der Tscheche ein gefragter Mann bei den Medien.

Beim Sieg der SG Dynamo Dresden gegen den MSV Duisburg traf der 28-Jährige beim 1:0 (57. Minute) zum vierten Mal für die Schwarz-Gelben und zeigte, dass er mehr als ein Wechselspieler ist. „Ich bin froh, dass ich Mickael ersetzen konnte. Er ist unser Toptorjäger und es ist schön, dass auch ich treffen konnte", jubelte Fort nach der Partie.

Mickael Poté war gegen den MSV nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Dass Fort sich mit Sturmpartner Zlatko Dedic, der das 2:0 (59.) schoss, gleich gut ergänzte, könnte von Vorteil sein. Poté ist bereits am Wochenende in den Benin gereist, da er am Mittwoch mit seinem Land in der Afrika-Cup-Qualifikation für 2013 in Äthiopien antreten muss. Auch Dedic läuft am Mittwoch in seinem Heimatland Slowenien gegen Schottland auf.

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Dynamo Dresden hat am Freitagabend (24. Februar 2012) einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Die Mannschaft gewann zuhause vor 22.109 Zuschauern mit 2:0.

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Ob Poté rechtzeitig für das Spiel in Bochum am Freitagabend (20.30 Uhr) wieder zurück und fit ist, ist ungewiss. So könnte Fort erneut die Möglichkeit erhalten zu zeigen, was in ihm steckt. „Mit ein bisschen mehr Ruhe und Übersicht hätten wir noch mehr Tore machen können", sagte der Tscheche und sieht noch Verbesserungspotenzial im Zusammenspiel mit Dedic. Für den Slowenen ist das Freitagspiel ein besonderes, denn er ist vom VfL Bochum bis Saisonende ausgeliehen. „Erst einmal liegt die Konzentration auf meinem Länderspiel, dann fokussiere ich mich auf Bochum und werde wie immer alles geben", erklärt Dedic.

Auch Benjamin Kirsten wird in Bochum wieder zwischen den Pfosten stehen. „Vor allem die Neulinge, die in die Bresche gesprungen sind, haben ihre Sache gut gemacht. Ich hoffe aber, dass das keine Eintagsfliegen sind", warnte Loose vor zu viel Euphorie.

Dem Coach stößt das neue Urteil zu den Vorkommnissen beim Pokalspiel in Dortmund immer noch sauer auf. „Dass es so hart kommt, war für mich nicht zu erwarten. Es ist für uns ganz schwierig, dass wir noch in der laufenden Saison mit einem Geisterspiel belangt werden. Das bringt uns dem Ziel Klassenerhalt nicht unbedingt näher", erklärte der 49-Jährige. Dresden muss am 11. März Zuhause mit einem Geisterspiel gegen Ingolstadt leben und fünf Tage später bei Eintracht Frankfurt auf die eigenen Fans verzichten.

Von Tina Hofmann, dpa

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