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"Er ist ein wichtiger Mann für uns" - Romain Brégerie verleiht Dynamo neue Stabilität

"Er ist ein wichtiger Mann für uns" - Romain Brégerie verleiht Dynamo neue Stabilität

Er bildet mit Martin Stoll die beiden Leuchttürme in der Dynamo-Abwehr und hat der Defensive der Schwarz-Gelben zu neuer Qualität verholfen: Mit dem Franzosen Romain Brégerie ist Trainer Ralf Loose im Sommer ein Glücksgriff gelungen.

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Romain Brégerie ist mit 1,90 Meter Größe kopfballstark.

Quelle: Jochen Leimert

Der 25-Jährige verleiht der Innenverteidigung mehr Stabilität und hat sich auch menschlich unheimlich schnell in die Mannschaft integriert. "Er ist sehr pflegeleicht. Ich hatte da schon schwierigere Typen", sagt Loose.

Brégerie redet neben seiner Muttersprache auch Englisch und schafft sogar schon einige Sätze auf Deutsch. Er und Cheikh Gueye, die bereits drei Jahre beim FC Metz zusammen spielten, sollen demnächst mit einem Lehrer Deutsch üben. Die Kommunikation auf dem Platz klappt zusammen mit Martin Stoll bereits gut, zudem zeichnet sich der Franzose durch seine Zweikampf- und Kopfballstärke aus. "Er ist ein sehr robuster Innenverteidiger, der in allen Bereichen seine Qualitäten hat und technisch solide ist", lobt Loose. Der 1,89 Meter große Mann gibt alles für den Erfolg der Mannschaft und stellt die Ziele des Teams in den Vordergrund. "Ich denke, dass uns die ersten Spiele geholfen haben, um uns als Mannschaft spielerisch und auch vom Charakter her weiter zu entwickeln. Um diese Saison zu bestehen, benötigen wir viel mentale Stärke", sagt der Franzose.

Sein größtes Highlight bisher war der Pokalerfolg gegen Bayer Leverkusen, da er mit Michael Ballack auf eines seiner Idole traf. "Meine Urgroßmutter ist Deutsche und ich habe früher schon Plakate von deutschen Spielern in meinem Zimmer hängen gehabt", erzählt Brégerie. In Dresden hat er sich gut eingelebt, wohnt mittlerweile in seinen eigenen vier Wänden und will mit Dynamo unbedingt die Klasse halten. "Das ist unser ganz großes Ziel", sagt er. Allerdings weiß der Franzose, dass auch in ihm noch Steigerungspotenzial steckt. "Bis jetzt ist es nicht schlecht gelaufen. Ich entdecke die deutsche zweite Liga und ich kann mich noch überall verbessern. In jedem Training und in jedem Spiel will ich mein Bestes geben und voran kommen. Wir alle zusammen wollen uns als Mannschaft weiterentwickeln", erklärt der Franzose.

Trainer Ralf Loose hofft, dass Brégerie sich immer besser zurecht findet. "Er ist auf jeden Fall ein wichtiger Mann für uns, der sich in der Kürze der Zeit recht gut in der Liga etabliert hat", schätzt der Coach ein. Zudem ist er überzeugt, dass Brégerie sich langsam im "Bereich der optimalen Fitness bewegt" und durch noch mehr Spielrhythmus- und Praxis noch wertvoller für die Schwarz-Gelben werden kann. "Er wird sicher kein Nationalspieler für Frankreich mehr, aber wir haben Spieler gesucht, die uns helfen, den Klassenerhalt zu schaffen und da spielt er eine wichtige Rolle", weiß Loose.

Tina Hofmann

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