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Energie Cottbus vergibt mit 3:3-Unentschieden Sieg gegen Eintracht Frankfurt

Energie Cottbus vergibt mit 3:3-Unentschieden Sieg gegen Eintracht Frankfurt

Der FC Energie Cottbus hat einen Sieg über Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt in letzter Minute noch aus der Hand gegeben. Die Lausitzer kassierten am Samstag gegen die Hessen in den Schlusssekunden den Treffer durch Mohamadou Idrissou zum 3:3 (0:1)-Endstand.

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Dimitar Rangelov (M) von Energie Cottbus netzt gegen Torwart Oka Nikolov (l) zum 1:0 ein.

Quelle: dpa

Vor 13 520 Zuschauern hatten Dimitar Rangelow mit seinem fünften (10. Minute) und sechsten Saisontor (50.) sowie Daniel Adlung (70.) die Lausitzer klar in Führung geschossen. Der ehemalige Herthaner Rob Friend (66.) sowie Ümit Korkmaz (72.) brachten die Gäste aber wieder zurück ins Spiel, ehe Idrissou die Sieghoffnungen der Hausherren gänzlich zunichte machte. „Heute hat 'Naiv' gegen 'Einfallslos' gespielt. Und 'Einfallslos' hat drei Tore geschossen", meinte Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz, nachdem sein Team einen Zwei-Tore-Vorsprung am 7. Spieltag der 2. Bundesliga nicht in einen Sieg hatte ummünzen können. „Es ist einfach schade, dass so ein klasse Fußball, eine klasse Mannschaft mit einem 3:3 noch so bestraft wurde", befand Wollitz.

Er bleibt mit seiner Mannschaft nach dem Remis aber als Tabellen-Vierter einen Punkt (14) und einen Platz vor der Eintracht. Die Hessen sind dank des Kopfalltreffers von Last-Minute-Einkauf Idrissou allerdings weiterhin unbezwungen in der neuen Saison.

Beide Teams spielten von Beginn an mit ihren Neuzugängen. Die Kölner Leihgabe Christopher Schorch war dann auch am 1:0 der Gastgeber beteiligt. Nach seinem langen Pass bediente Adlung mustergültig Rangelow. Der zweite Energie-Neue, Martin Fenin, hätte in seinem ersten Spiel auch gleich gegen seinen Ex-Club treffen können (44.).

Cottbus war lange spielerisch klar besser und zweikampfstärker, obwohl drei Stammkräfte fehlten. Nach einer Hereingabe von Christian Müller köpfte der Bulgare Rangelow zum 2:0 ein. Erst danach investierte die Eintracht mehr - und wurde noch belohnt.

dpa

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