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Ende der Hinrunde – Dynamo Dresden steht drei Zähler hinter dem Vorjahreswert

Ende der Hinrunde – Dynamo Dresden steht drei Zähler hinter dem Vorjahreswert

Mit 15 Zählern und auf Tabellenrang 14 hat Dynamo Dresden die Hinrunde in der zweiten Bundesliga abgeschlossen. Nur ein Zähler trennt die Schwarz-Gelben von einem Abstiegsplatz.

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Dynamo trifft gegen Aue: So viel Grund zum Jubeln gab es allerdings nur selten.

Quelle: Thomas Eisenhuth dpa

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Dresdner drei Zähler weniger geholt – und das trotz einer Niederlage weniger.

In der Hinrunde 2011 hatte Dynamo neun Mal verloren, dieses Jahr gab es acht Pleiten. Allerdings gewannen die Dresdner damals auch fünf Mal, während es ein Jahr später nur drei Siege gegen Duisburg, Aue und Frankfurt gab. Auffallend ist: Die Dynamo-Defensive lässt inzwischen weniger Gegentore zu (25 statt 31), dafür trifft Dynamo viel seltener (18 statt 29 eigene Treffer).

Vor allem im eigenen Stadion gab es in acht Partien lediglich acht Tore, die zu genau acht Punkten reichten. Nur Duisburg ist vor heimischem Publikum noch schlechter. Am Zuspruch der Fans dürfte es nicht liegen: Mehr als 188.000 Anhänger pilgerten zu den bisherigen Heimspielen ins Glücksgas-Stadion, drei Mal konnte Dynamo „ausverkauft“ melden. Nur vier Vereine der zweiten Liga durften sich über mehr Fans freuen.

Dabei hatten nach der starken Vorbereitung mit einem Unentschieden gegen Manchester City und dem bravourösen Testsieg gegen West Ham United viele Fans mit einer sorgenfreien Saison gerechnet. Doch im Sturm erreichten die Neuzugänge Kitambala und Sliskovic bisher nicht Zweitliga-Form, auch Pavel Fort konnte nicht überzeugen. So blieb Mickael Poté im Angriff auf sich allein gestellt – eine Taktik, auf die sich die Gegner schnell eingestellt hatten.

Auch dahinter klemmte es: Kapitän Robert Koch hat die Form des Vorjahres noch nicht gefunden. Das zentrale Mittelfeld, von dem aus Cristian Fiel und David Solga im Vorjahr das Spiel ankurbelten, entpuppte sich zu oft als löchrig. Auch Anthony Losilla findet nicht immer die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive. Zudem schwächt sich Dynamo regelmäßig durch teils unnötige Platzverweise. Sechs rote oder gelb-rote Karten sind einsame Ligaspitze.

„Nach der wohl perfektesten Vorbereitung sind wir nicht gut gestartet. Wir hatten mit vielen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter zu kämpfen, haben individuelle Fehler gemacht und die Karten haben uns auch Punkte gekostet“, zieht Trainer Ralf Loose, der zwischenzeitlich bereits um seinen Job bangen musste, ein kleines Fazit. „Wir müssen ein bisschen mehr Risiko gehen, gerade im Spiel nach vorn und unser Zusammenspiel verbessern“, fordert Stürmer Poté.

Hoffnung könnte Dynamo der Blick zurück machen. In der Rückrunde 2011/12 holte Dynamo stolze 27 Zähler und war damit sogar deutlich besser als Aufsteiger Düsseldorf. Bereits am Samstag können die Dynamos den ersten Schritt zur Wiederholung machen: Ab 13 Uhr gastiert mit dem VfL Bochum ein anderes Team aus dem Tabellenkeller in Dresden.

sl / dpa

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