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Emotionaler Abschied: Volleyballerin Kerstin Tzscherlich beendet Karriere beim Dresdner SC

Emotionaler Abschied: Volleyballerin Kerstin Tzscherlich beendet Karriere beim Dresdner SC

„Lasst den Tränen freien Lauf – Unsere Kerstin hört heut auf“ – mit diesem Spruchband drückten die Fans gestern in der Margon-Arena noch einmal ihre Emotionen für DSC-Ikone Kerstin Tzscherlich aus.

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Kerstin Tzscherlich hat ihre lange Karriere beim Dresdner SC mit einem Abschiedsspiel beendet.

Quelle: Georg Wehse

„Exakt“ 1898 Zuschauer waren zum Abschiedsspiel der 373-maligen Nationalspielerin gekommen, um der 35-Jährigen ihre Referenz zu erweisen. Sie erlebten ein Spiel, das es so schnell sicher nicht wieder geben wird.

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Kerstin Tzscherlich hat sich in Dresden mit einem Freundschaftsspiel vom Publikum verabschiedet und ihre lange Karriere beendet.

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Neben manch harten Schmetterschlägen aktueller Nationalspielerinnen wie Christiane Fürst, Mareen Brinker und Heike Beier waren auch die noch immer vorhandenen Künste der einstigen Größen wie Barbara Makowska, Beatrice Dömeland, Tesha Harry und Sylvia Roll zu bewundern. Und immer wieder riefen die Anhänger lautstark „Tzscherli, Tzscherli“ aufs Feld. Trotz kleinem Babybäuchlein ließ es sich die Libera nicht nehmen, ihre Fans noch einmal mit spektakulären Abwehraktionen zu begeistern. Das Ergebnis (2:1 für die DVV-Auswahl) war am Ende dieses Abends nur Nebensache.

Nach dem letzten Ballwechsel durfte „Tzscherli“ einen goldenen Thron besteigen. So nahm die „Königin“ des DSC-Volleyballs die zahlreichen Ehrungen entgegen – natürlich ein Taschentuch immer griffbereit. Vorstandschef Jörg Dittrich verkündete: „Wir werden die Nummer fünf vorerst nicht mehr vergeben.“ Die Nationalmannschaft schenkte der werdenden Mama einen Reisegutschein und eine Handtasche, dazu gab es viele weitere Präsente.

Per Videobotschaft meldete sich unter anderen die ehemalige DSC-Spielführerin Peggy Küttner: „Nach gefühlten tausend Jahren hörst du jetzt auf. Ich kann mich noch gut an unsere erste gemeinsame Trainingseinheit 1996 erinnern, schon damals hattest du Schuhgröße 44. Ich wünsche dir alles Gute für dein neues Leben. Es wird anders sein, aber du wirst schon sehen, es macht Spaß.“

 Ex-Trainer Arnd Ludwig meldete sich aus Kanada und lud sie ein: „Jetzt hast du vielleicht mal Zeit, von Dresden nach Winnipeg zu fliegen.“

Kerstin Tzscherlich war überwältigt, freute sich: „Ich hatte erst Bammel, dass die Zuschauer dieses Gaudi nicht annehmen. Doch es war einfach genial.“

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24./25. August 2013.

A.Hofmann

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