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Elbflorenz-Trainer Pöhler vorm Knaller in Hildesheim: „Alle freuen sich darauf“

Handball Elbflorenz-Trainer Pöhler vorm Knaller in Hildesheim: „Alle freuen sich darauf“

Das Spitzenspiel in der 3. Liga steht an – und der HC Elbflorenz schickt sich an, den Tabellenführer in dessen Revier zu attackieren. Im DNN-Interview spricht Trainer Christian Pöhler über das Topspiel und schaut auf den verpatzten Saisonstart zurück.

Bereit für den Angriff auf den Spitzenreiter aus Hildesheim: das Team des HC Elbflorenz.

Quelle: Archiv/M. Rietschel

Dresden. Nach acht Siegen in Serie wartet auf die Drittliga-Handballer des HC Elbflorenz jetzt das absolute „Knaller-Spiel“. Der Tabellenzweite reist zum Spitzenreiter Eintracht Hildesheim. Der Gastgeber kassierte am letzten Spieltag in Groß-Bieberau die erste Niederlage der Saison. Elbflorenz-Trainer Christian Pöhler spricht vor diesem brisanten Duell über den Gegner, die Lehren aus der Vergangenheit und die Ziele seiner Mannschaft.

Frage: Wie ist die Stimmung im Team vor diesem wichtigen Spiel?

Christian Pöhler: Alle freuen sich darauf und wissen um die Bedeutung dieser Partie. Wir wollen unsere Leistungen der letzten Wochen bestätigen und möglichst weiter steigern. Im Training waren deshalb alle sehr konzentriert bei der Sache.

Was erwartet Ihre Mannschaft in Hildesheim?

Hildesheim verfügt über eine sehr erfahrene Truppe, die sehr eingespielt ist. Sie sind auf wichtigen Positionen stark besetzt, haben zum Beispiel die Achse mit Spielmacher Robin John und Kreisläufer Nicolas Tzoufras. Beide sind eine Klasse für sich. Aber auch auf Außen haben sie gute Leute. Wir wissen schon, dass wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, wollen wir etwas Zählbares mitnehmen.

Der letzte Auftritt Ihrer Mannschaft gegen Hanau war sehr überzeugend. Ärgert Sie da jetzt manchmal noch der verkorkste Saisonstart mit den drei Niederlagen gegen Springe, Nieder-Roden und Großwallstadt?

Wir können das ja nicht mehr rückgängig machen, sondern ich versuche, dem Ganzen etwas Gutes abzugewinnen. Ich denke, es hat dafür gesorgt, dass wir nach diesen Erfahrungen sehr, sehr demütig bleiben. Wir haben uns mit harter Arbeit selbst aus diesem Sumpf befreit und sind gestärkt daraus hervorgegangen. Vielleicht haben wir dieses Tal der Tränen gebraucht, um geerdet zu werden.

Worauf führen Sie mit etwas Abstand diesen Fehlstart zurück?

Das war die Summe von vielen Einzelaspekten. Natürlich muss sich bei einem Trainerwechsel erst einmal vieles einspielen, müssen die Akteure die Philosophie des Coaches kennenlernen und umsetzen. Nachdem wir eine sehr gute Vorbereitung absolviert hatten, gab es im ersten Spiel gegen Springe einen Knackpunkt. Der war in der 15. Minute. Bis dahin lagen wir gleichauf, dann kippte die Partie. In der zweiten Halbzeit sind wir vor allem mental mit einem Rückstand nicht klargekommen. Es hat seine Zeit gebraucht, und da rede ich von zwei bis drei Wochen, um diese Niederlage zu verarbeiten. Doch da kamen schon die beiden starken Kontrahenten Nieder-Roden und Großwallstadt. Das waren für uns natürlich keine Aufbaugegner. Ärgerlich sind für mich dennoch die beiden vergebenen Punkte gegen Nieder-Roden. Doch die wollen wir uns jetzt in Hildesheim zurückholen.

Mit welchem Kader reisen Sie nach Hildesheim?

Bis auf Lars Bastian, der sich noch im Aufbau befindet, und Nils Kretschmer habe ich alle Spieler an Bord.

Von Astrid Hofmann

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