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Eklat nach DSC-Pleite: Alexander Waibl zeigt pfeifenden Fans den Stinkefinger

Eklat nach DSC-Pleite: Alexander Waibl zeigt pfeifenden Fans den Stinkefinger

Die bittere Pleite der DSC-Volleyballerinnen gipfelte am Sonnabend in einem Eklat, den es so in der Dresdner Margon-Arena noch nicht gab. Als die ohnehin schon bitter enttäuschte Zuspielerin Mareen Apitz von Gästetrainer Jorge Munari zur "Wertvollsten Spielerin" auf Dresdner Seite gewählt wurde und ihre silberne MVP-Medaille in Empfang nehmen sollte, begleiteten einige Fans dies mit einem Pfeifkonzert.

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Dass die Fans Mareen Apitz auspfiffen, brachte Alexander Waibl auf die Palme.

Quelle: M. Rietschel

Der DSC-Regisseurin trieb das erst Recht die Tränen in die Augen. Daraufhin ließ sich Trainer Alexander Waibl dazu hinreißen, jenen Fans den Stinkefinger zu zeigen. Das stachelte wohl einen "Pfeifer" besonders an. Mareen Apitz und auch Waibl riefen: "Komm doch runter!" Die 26-Jährige wollte den Fan zur Rede stellen, stürmte hinauf zur Tribüne, doch traf ihn nicht mehr an. "Er war wohl zu feige, sich zu stellen", meinte Mareen Apitz frustriert.

Alexander Waibl begründete seinen Ausraster: "Ich habe null Verständnis für Fans, die Spielerinnen runtermachen, noch dazu eine Mareen, die seit vielen Jahren im Verein ist", machte der Coach seinem Ärger Luft. Vorstandschef Jörg Dittrich sprang seinem Trainer ebenfalls zur Seite: "Sicher hat unser Coach überreagiert, doch ich verstehe, dass er sich vor die Mädels, vor seine Mannschaft stellt. Vielleicht sollten sich die Fans auch überlegen, dass es nicht richtig sein kann, auf eine Mannschaft, die gerade am Boden liegt, noch draufzuhauen."

Fanclub-Chef Frank Fröhlich fand: "Dass es Zuschauer gibt, die das eigene Team auspfeifen, verstehe ich nicht. Man muss auch mit Niederlagen umgehen können, schließlich haben wir schon drei verlorene Meisterschaften in eigener Halle erlebt." Ein anderes Fanclub-Mitglied meinte hingegen: "Man muss den Zuschauern das Recht zubilligen, ihren Unmut mit Pfiffen kundzutun. Ob wir das gut oder schlecht finden, steht auf einem anderen Blatt. Wir stehen natürlich hinter unseren Mädels."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.12.2013

ah

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