Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 2 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
Eislöwen wollen im Fuchsbau ihre Aufholjagd starten

Eislöwen wollen im Fuchsbau ihre Aufholjagd starten

Mit dem Sieg gegen Bietigheim haben die Eislöwen gezeigt, dass sie das Siegen nicht verlernt haben. An diesem Wochenende wollen die Dresdner nachlegen.

Dresden .

Gerade ein Erfolg im heutigen Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen könnte eine Initialzündung für eine kleine Serie sein, mit der die Popiesch-Schützlinge ihren Rückstand zu den Playoff-Plätzen verringern könnten.

"Natürlich setzt ein Derbysieg besonders viel Energie frei", weiß auch Trainer Thomas Popiesch, der trotz der Tabellensituation keinen Favoriten für die heutige Partie ausmacht: "Weißwasser hat 15 Punkte Vorsprung, aber bisher waren alle Derbys eng und hart umkämpft. Auch diesmal werden Kleinigkeiten entscheiden." Der Blick auf die Statistik zeigt, dass beide Mannschaften in der Torstatistik etwa gleichauf liegen. "Die Füchse haben aber mehr enge Spiele für sich entschieden als wir", bemerkt Popiesch und fordert von seinem Team: "Hohes Tempo, den Gegner zu Fehlern zwingen und viel Druck auf den Torhüter aufbauen."

Die Saisonbilanz ist bisher ausgeglichen - das erste Duell verloren die Eis-löwen im Fuchsbau mit 2:3, das zweite gewannen sie daheim mit 2:0. Der Trainer hofft, dass die in den letzten Tagen kränkelnden Martin Heider und Dominik Hammer (Infekt) wieder zur Verfügung stehen. Am Sonntag empfangen die Dresdner den Tabellenachten Hannover Indians in der Energie-Verbund-Arena.

Mit einem "Goldhelmnovizen" starten die Lausitzer Füchse ins dritte Duell gegen Dresden. Zwar verloren die Weißwasseraner letzten Sonntag das "andere Derby" in Crimmitschau mit 2:3, Matt McKnight aber assistierte bei beiden Füchse-Toren und übernahm so den Goldhelm für den besten Scorer (Tore plus Vorlagen) von Chris Straube. Der "Nightrider" ist überhaupt erst der vierte Fuchs, der sich diesen Kopfschmuck aufsetzen kann. Am ersten Spieltag trug Kapitän Sebastian Klenner die "glänzende Reliquie", danach fast immer Routinier Straube und für einige Partien auch mal Mark Derlago. "Hast du den Helm, dann wirst du vom Gegner schon besonders beobachtet", berichtet Chris Straube, der auch heute den ersten Sturm führen soll. Überhaupt hat EHC- Coach Dirk Rohrbach alle Mann an Deck. Damit wird erneut viel davon abhängen, wie die dritte Reihe gegen den dritten Block der Gäste bestehen kann. "Einen Favoriten sehe ich nicht. Die Spiele waren alle sehr eng", stimmt Rohrbach mit seinem Kollegen überein und hofft aber in drei Belangen auf "Besserung" bei seinen Cracks: "Wir sollten wieder voll konzentriert über 60 Minuten agieren, unser Powerplay zwingender gestalten. Und auch mal die dreckigen Tore schießen." Kein Team hat bisher seltener getroffen, als Weißwasser (89 Tore). "Oft wollen wir zu schön spielen. Hier noch ein Pässchen, und da noch eins", moniert Rohrbach. Weil die Eislöwen Zweiter in der "Harmlos-Liste" sind (90 Tore), scheint den Fans heute Abend nicht unbedingt ein Torfestival zu drohen. Aber Derbys haben ja bekanntlich eigene Gesetze.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.01.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr