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Eislöwen verlieren Sachsenderby in Crimmitschau

Eislöwen verlieren Sachsenderby in Crimmitschau

Licht und Schatten lagen bei den Dresd- ner Eislöwen am Wochenende dicht beieinander. Konnten die Elbestädter am Freitag gegen den SC Riessersee mit einem 5:1-Sieg endlich wieder einen Dreier feiern, gab es gestern beim Sachsenderby im Crimmitschauer Sahnpark gleich wieder einen Dämpfer.

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Am Freitag hatte Eislöwen-Kapitän Patrick Jarrett noch Grund zum Jubeln, doch am Sonntag musste sich seine Mannschaft in Crimmitschau geschlagen geben.

Quelle: Dehlis

Crimmitschau/Dresden . Von Astrid Hofmann

Crimmitschau/Dresden (DNN). Licht und Schatten lagen bei den Dresd- ner Eislöwen am Wochenende dicht beieinander. Konnten die Elbestädter am Freitag gegen den SC Riessersee mit einem 5:1-Sieg endlich wieder einen Dreier feiern, gab es gestern beim Sachsenderby im Crimmitschauer Sahnpark gleich wieder einen Dämpfer. Das Team von Thomas Popiesch unterlag den Eispiraten vor rund 2000 Zuschauern mit 1:3 (0:3, 1:0, 0:0).

Bei frostigen Temperaturen setzte es schon nach zwanzig Sekunden die erste kalte Dusche für die Dresdner. Denn noch vor dem ersten Wechsel traf der erst kürzlich nachverpflichtete Esbjörn Hofverberg zum 1:0 für die Hausherren. Die Popiesch-Schützlinge zeigten sich verunsichert, fanden zu keinem Spielrhythmus. Und die Eispiraten schlugen in der 8. Minute gleich ein zweites Mal zu. Beim ersten Überzahlspiel schob Cameron Keith dem Dresdner Goalie Steve Silverthorn die Scheibe zwischen Arm und Körper hindurch in die Maschen. Zwei Minuten vor der ersten Pausensirene konnte dann Austin Wycisk einen von Silverthorn schon sicher geglaubten Puck noch unter dem Körper weg spitzeln und über die Linie drücken. Mit diesen drei Toren versetzten die Westsachen den Gästen wohl schon den k.o-Schlag.

Zwar gelang Henry Martens in der 32. Minute bei einem Powerplay mit einem Schuss von der blauen Linie der Ehrentreffer, doch zu mehr reichte es trotz aller Bemühungen nicht. Während die Eispiraten mit diesem "Dreier" sogar noch einmal nach den Playoff-Plätzen schielen können, behalten die Elbestädter die Rote Laterne. "Natürlich fahren wir nun wieder bedröppelt nach Hause. Wir sind gleich zu Beginn kalt erwischt worden, haben aber dann zwei Drittel lang dominiert, aber leider wieder nicht die notwendigen Tore geschossen. Das ist schön ärgerlich", gab ein enttäuschter Thomas Popiesch zu.

Dabei hatte sich der Coach am Freitag noch über das lang ersehnte Erfolgserlebnis gefreut. Obwohl sein Team auch in dieser Partie in der 11. Minute erst einmal in Rückstand geriet, konnte Harry Lange schon drei Minuten später den Ausgleich markieren. Hugo Boisvert, der erstmals mit Patrick Jarrett und Sami Kaartinen in der ersten Reihe spielte, brachte die Hausherren dann durch zwei Treffer (16./23.) mit 3:1 in Führung. Bastian Steingroß (37.) und Dominik Hammer (60.) schraubten das Ergebnis anschließend noch in die Höhe.

"Wir haben erstmals in dieser Saison mit vier Reihen begonnen, mussten deshalb erst unseren Rhythmus finden. Dann aber konnten wir drei Powerplay-Tore erzielen. Das war natürlich Balsam auf die Seele", bekannte Popiesch, der zur Reihenumstellung erklärte: "Mich hatte jemand auf die Idee gebracht, die beiden Center Patrick Jarrett und Hugo Boisvert in einen Block zu stellen. Patrick hat deshalb erstmals außen gespielt und das hat gut funktioniert." Und Hugo Boisvert traf gleich doppelt.

Bitterer Wermutstropfen allerdings: Das Pech klebt den Eislöwen weiter am Stiefel, denn Martin Heider musste mit Verdacht auf eine schwere Schulterverletzung ins Krankenhaus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.02.2012

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