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Eislöwen setzen auf ihre Schnelligkeit

Pre-Playoffs Eislöwen setzen auf ihre Schnelligkeit

Für die Fans ist es ein Traum und auch die Geschäftsführer beider Teams dürften über dieses Duell angesichts prall gefüllter Ränge alles andere als böse sein. Wenn die Dresdner Eislöwen heute Abend (19.30 Uhr) die Eispiraten Crimmitschau zum ersten von maximal drei Spielen in den Pre-Playoffs erwarten, schlagen die Herzen bei allen Beteiligten höher.

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Die Eislöwen René Kramer (l.) und Harrison Reed attackieren Ryan Nie im Tor der Eispiraten Crimmitschau, doch der schnappt sich den Puck.

Quelle: Archiv

Dresden. Für die Fans ist es ein Traum und auch die Geschäftsführer beider Teams dürften über dieses Duell angesichts prall gefüllter Ränge alles andere als böse sein. Wenn die Dresdner Eislöwen heute Abend (19.30 Uhr) die Eispiraten Crimmitschau zum ersten von maximal drei Spielen in den Pre-Playoffs erwarten, schlagen die Herzen bei allen Beteiligten höher. Denn schließlich elektrisieren Sachsenderbys alle Fans, Spieler und Verantwortlichen ganz besonders, erst recht in der entscheidenden Saisonphase.

Die Gefühlslage ist dennoch bei beiden Mannschaften nicht die gleiche. Während die Eispiraten erstmals nach acht Jahren den Einzug in die Pre-Playoffs schafften und damit ihr Saisonziel schon übererfüllt haben, hatten sich die Dresdner vor der Saison eigentlich den direkten Einzug in die Playoffs auf die Fahnen geschrieben. Zudem ist ausgerechnet die Bilanz der Elbestädter gegen das Team aus dem Sahnpark alles andere als positiv – drei der vier Vorrundenpartien gingen verloren. Und so powern die Crimmitschauer vor dem ersten Match am heutigen Abend, dass sie als amtierender Sachsenmeister ihre Derbystärke untermauern wollen.

Aber die Eislöwen, die so knapp den sechsten Platz verfehlt hatten, halten voll dagegen. Verteidiger Pat Baum sagt unmissverständlich: „Jetzt geht die Saison bei Null los, unsere Mannschaft ist hundertprozentig bereit. Wir spielen mit mehr Tempo, werden mit mehr Körpereinsatz zu Werke gehen und müssen die Räume eng Machen; ihnen keine Lücken bieten. Überhaupt ist die Playoff-Mentalität eine völlig andere Welt.“ Das bekräftigt auch Trainer Bill Stewart: „In den Playoffs ist jedes Spiel ein Derby“, sagt der Kanadier, der aus den Niederlagen gegen die Pleißestädter seine Schlussfolgerungen gezogen hat. Welche, das will der Trainerfuchs natürlich nicht kundtun, meint grinsend: „Secret.“ Also ein Geheimnis.

Soviel aber verrät er dann doch: „Crimmitschau wird versuchen, das Spiel langsam zu machen. Der Faktor Schnelligkeit kann am Ende also entscheidend sein. Wir müssen mit unserer gesamten Mannschaft viel Druck auf den Gegner aufbauen, dann wird er irgendwann müde.“ Das sei genau das, was zum Beispiel auch das Team von Bremerhaven ausmache, meinte Stewart, der damit schon einen kleinen Vorgriff auf das mögliche Viertelfinale ansprach. Denn wenn die Eislöwen die nächste Runde erreichen, dann geht es gegen die vom Ex-Dresdner Thomas Popiesch betreuten Fischtown Pinguins. Das wäre das nächste brisante Duell.

Doch erst einmal müssen die Eispiraten „aus dem Weg geräumt“ werden. Während die Crimmitschauer auf vier Langzeitverletzte verzichten müssen und auch der Einsatz des Ex-Eislöwen Jakub Körner (Schulterprobleme) fraglich ist, kann Bill Stewart aus dem Vollen schöpfen, hat alle Cracks an Bord. Im Tor vertraut er wieder auf seine Nummer eins, Brett Jaeger. Natürlich hoffen die Dresdner heute Abend auch auf die Unterstützung von den Rängen. Ab 15 Uhr sind an den Kassen noch Restkarten erhältlich. Im Rahmen des Spiels besteht die Möglichkeit, am zentral hinter der Nordkurve positionierten Fanstand Tickets (13 Euro/ohne Eintrittskarte) für eine organisierte Fanbusfahrt zum Spiel am Sonntag in Crimmitschau zu erwerben.

Von Astrid Hofmann

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