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Eislöwen nach Derby-Schlappe von der Rolle - 0:6-Klatsche beim SC Riessersee

Eislöwen nach Derby-Schlappe von der Rolle - 0:6-Klatsche beim SC Riessersee

Die Dresdner Eislöwen werden das zurückliegende Wochenende wohl möglichst schnell abhaken wollen. Erst verloren sie das Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau mit 4:5 (1:2, 2:2, 1:1), gestern folgte mit einer 0:6-Pleite (0:2, 0:4, 0:0) bei Schlusslicht SC Riessersee die nächste kalte Dusche und damit eine "Nullnummer".

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Eislöwen-Torwart Kellen Briggs ist bezwungen. In Dresden jubelten am Freitagabend auch am Ende die Gäste aus Crimmitschau.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Viermal in Folge verließen die Popiesch-Schützlinge jetzt das Eis als Verlierer. Bei der gestrigen Partie in Garmisch fanden die Eislöwen überhaupt keinen Spielfaden. "Es war so ein Tag, an dem nichts klappt. Weder in der Defensive noch in der Offensive", gab Thomas Popiesch zu. Wie schon zuletzt gerieten seine Cracks wieder in den ersten Minuten mit zwei Treffern in Rückstand. Erik Condra (2.9 und Bendikt Kastner (7.) sorgten für die Führung der Hausherren. Im zweiten Abschnitt ließen Michael Kreitl (23.), Tim Regan (28.), erneut Condra (32.) und Andrew Lord (37.) weitere Treffer folgen.

Am Freitag erlebten über 4400 Zuschauer in der Energie-Verbund-Arena ein Sachsenderby, das sie so schnell nicht vergessen werden. Dabei legten die Eislöwen ebenfalls einen Fehlstart hin. Bereits nach sechs Minuten lagen sie durch Tore von Martin Heinrich (3.) und Clarke MacArthur mit 0:2 zurück. Erst zwei Minuten vor der ersten Pausensirene setzte Sami Kaartinen mit dem Anschlusstreffer den ersten Akzent für die Hausherren.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs legten die Eislöwen dann schnell nach. Hugo Boisvert (22. ) und Patrick Jarrett (24.) nutzten Überzahlspiele, um den Spieß komplett umzudrehen. Die blau-weiße Fangemeinde kochte vor Begeisterung, die sich aber bald in Wut umwandelte. Nach einem Stockfoul mit Verletzungsfolge - der Crimmitschauer NHL-Akteur Chris Stewart blutete an der Nase - schickte Schiedsrichter Florian Zehetleitner (Oberstdorf) Übeltäter Max Prommersberger mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen. Die Dresdner Fans sahen das natürlich anders, erst Recht, als die Eispiraten das Powerplay für den Ausgleich durch Austin Wycisk (32.) nutzten. Und die Stimmung eskalierte weiter, als nur drei Minuten später Martin Heinisch den erneuten Führungstreffer für die Gäste erzielte. Weil dabei das Tor verschoben wurde, monierten die Dresdner Cracks diesen Treffer. Vergeblich!

Als ein "Geplänkel" zwischen Carsten Gosdeck und Aaron Lee in der 39. Minute ausartete und Lee auf den Dresdner mit den Fäusten einschlug, gab es bei einigen Fans auf den Rängen kein Halten mehr. Während Lee ebenfalls vorzeitig duschen durfte, überschütteten einige "Anhänger" Crimmitschauer Spieler und Trainer Fabian Dahlem mit Bier. Zur Abkühlung der Gemüter schickte der Schiri beide Teams eine reichliche Minute früher in die Kabine. Doch statt zu Beginn des letzten Drittels die Überzahl für einen Treffer auszunutzen, legten die Popiesch-Schützlinge für die Gäste auf und die bedankten sich in Unterzahl mit der 5:3-Führung durch Cameron Keith (42.). Hoffnung keimte nochmals, als Gosdeck in der 52, Minute den Anschluss wieder herstellte, aber die Crimmitschauer retteten den Vorsprung über die Zeit. Thomas Popiesch wollte nach der hochemotionalen Partie die Niederlage keinesfalls auf den Schiedsrichter schieben: "Sicher sollte man sehen, wenn das Tor verschoben ist, aber das war nicht der Grund dafür, dass wir keine Punkte geholt haben. Wir waren zum Teil nicht Herr der Lage und sind zudem wieder schlecht gestartet", ärgerte sich der Coach.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.12.2012

Astrid Hofmann

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