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Eislöwen mit nur einem Punkt am Wochenende: Viel Aufwand, viel Einsatz - zu wenig Ertrag

Eislöwen mit nur einem Punkt am Wochenende: Viel Aufwand, viel Einsatz - zu wenig Ertrag

Die Eislöwen haben nach einer 3:4-Niederlage bei den Ravensburg Towerstars gestern auch gegen die Fischtown Pinguins verloren. Das Eishockey-Team von Trainer Thomas Popiesch unterlag den Küstenstädtern 3:4 (0:0, 1:0, 2:3, 0:0) nach Penaltyschießen.

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Eislöwe Marius Garten scheitert an Bremerhavens Torwart Jonas Langmann.

Quelle: Worbser

Damit konnten die Eislöwen aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt verbuchen und rutschten auf Platz sieben der DEL2 ab. Obwohl Thomas Popiesch nach der gestrigen Niederlage enttäuscht war, zollte er seinen Jungs Respekt. "Wie sich die Mannschaft in den letzten Wochen verkauft hat, wie sie Rückschläge wegsteckt und die Ausfälle wichtiger Leistungsträgern kompensiert, ist aller Ehren wert und verdient Respekt", so der "Löwen-Dompteur", der auch gestern wieder auf die Langzeitverletzten David Hajek und Feodor Boiarchinov sowie auf Sami Kaartinen und Petr Macholda verzichten musste. Dafür kamen zumindest die beiden Förderlizenzspieler Thomas Supis und Vincent Schlenker aus Berlin zum Einsatz.

Nach torlosem ersten Drittel ließ Thomas Ziolkowski die rund 2000 Zuschauer in der 37. Minute jubeln, als er mit einem schönen Schuss von der blauen Linie zum 1:0 einnetzte. Im letzten Abschnitt wurde es turbulent. Erst gelang Mark Kosick (44.) der Ausgleich und fünf Minuten später Brendan Cook sogar die 2:1-Führung für Bremerhaven. Aber in der 56. Minute sorgte Felix Thomas mit dem 2:2 für neue Hoffnung. Als zwei Minuten vor dem Ende Geburtstagskind Arturs Kruminsch (wurde gestern 25) den 3:2-Führungstreffer erzielte, schien dem "Dreier" der Eislöwen nichts mehr im Weg zu stehen. Doch Andrew McPherson riss die blau-weiße Fangemeinde eine Minute vor Schluss aus ihren Träumen.

"Da haben wir uns taktisch nicht klug verhalten", meinte Popiesch später. So ging es in die Verlängerung und danach ins Penaltyschießen. Während für die Eislöwen nur Carsten Gosdeck traf, waren für die Pinguins Jan Kopecky und erneut "Goldhelm" McPherson erfolgreich.

Am Freitag mussten die Eislöwen die Heimreise aus Ravensburg mit leeren Händen antreten. Sie unterlagen bei den Towerstars knapp mit 3:4 (3:2, 0:1, 0:1). "Die Mannschaft hat sich sehr gut verkauft. Am Ende hat vielleicht der Tick mehr Erfahrung und Cleverness auf Seiten der Ravensburger den Ausschlag gegeben" sagte Thomas Popiesch. Schon nach 53 Sekunden gerieten die Dresdner in Rückstand, gleich beim ersten Konter netzte Radek Krestan auf Vorlage des Ex-Dresdners Daniel Menge ein. Und ein weiterer ehemaliger Eislöwe besorgte die 2:0-Führung - Lukas Slavetinsky traf in der 5. Minute. Doch die Gäste schlugen nur zwei Minuten später zurück. Tomi Pöllänen markierte den Anschluss, Felix Thomas den Ausgleich (12.). Als Carsten Gosdeck in der 17. Minute sogar der Führungstreffer gelang, hatten die Elbestädter den Spieß umgedreht. Im Mittelabschnitt aber erzielte Stephan Vogt das 3:3 (23.), wobei André Mücke beim Schuss den Puck ans Visier bekam, das brach und er sich dabei eine stark blutende Schnittwunde im Gesicht zuzog. Doch im letzten Drittel stand Mücke schon wieder auf dem Eis.Die erneute Führung der Gastgeber gelang Lukas Slavetinsky (53.), der seinem Team damit die drei Punkte sicherte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.10.2013

A. Hofmann

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