Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Eislöwen legen eine "Nullnummer" hin - knappe Niederlage in Schwenningen

Eislöwen legen eine "Nullnummer" hin - knappe Niederlage in Schwenningen

Für die Dresdner Eislöwen war am Wochenende in der 2. Eishockey-Bundesliga nichts zu holen. Nachdem die Elbestädter am Freitag daheim gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) verloren, mussten sie sich auch gestern zum Auftakt der ersten Rückrunde bei den Schwenninger Wild Wings mit 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) geschlagen geben.

Dresden .

Dabei sind die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch wahrlich nicht vom Glück verfolgt, denn gestern fehlte auch noch Joel Keussen wegen Krankheit. Martin Heider bekam gleich im ersten Drittel einen Puck ins Gesicht und musste zum Nähen ins Krankenhaus. So dezimierte sich das ohnehin kleine Aufgebot weiter.

Zu Beginn hatten die Dresdner einige Mühe, ins Spiel zu finden. Schwenningen dominierte und ging durch einen Treffer von Brock Hooton (14.) in Überzahl in Führung. Jordan Parise, der erneut das Eislöwen-Tor hütete, vereitelte weitere Chancen der Gastgeber. Zu Beginn des zweiten Abschnittes gelang Patrick Strauch (22.) der Ausgleich, doch schon sechs Minuten später markierte Marc Wittfoth die erneute Führung der Hausherren. Doch was die Elbestädter auch unternahmen, sie konnten den Puck nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. "Die Schwenninger standen sehr gut in der Abwehr. Gekämpft haben unsere Jungs bis zur letzten Minute, aber mehr war einfach nicht möglich", sagte Thomas Popiesch nach der Niederlage.

Am Freitag wollten die Eislöwen eigentlich ihre Heimbilanz ausbauen, doch daraus wurde nichts. Dabei begannen die Elbestädter, die ohne Norman Martens und Marc St. Jean auskommen mussten, gegen Bremerhaven gewohnt druckvoll. Entweder scheiterten Kapitän Patrick Jarrett und seine Kollegen am sicheren Pinguins-Keeper Sebastian Staudt oder es fehlte das nötige Zielwasser. Selbst ein 5:3-Überzahlspiel ließen die Hausherren ungenutzt. Die schlechte Chancenverwertung sollte sich noch rächen. In der 18. Minute klingelte es zum ersten Mal im Kasten des Dresdner Goalies Jordan Parise. Sergej Janzen hatte aus Nahdistanz die Scheibe in die Maschen befördert. Zu Beginn des zweiten Abschnittes fanden die Eislöwen plötzlich ihren Spielfaden nicht mehr. Dafür machten die Gäste von der Küste immer mehr Druck. Folgerichtig erzielte Alexander Janzen das 2:0 für Bremerhaven. Im Schlussabschnitt gaben die Popiesch-Schützlinge noch einmal alles. Doch erneut fehlte die Treffsicherheit. In der 51. Minute scheiterte Patrick Jarrett sogar beim Penalty an Staudt. Als Trainer Thomas Popiesch dann volles Risiko ging und seinen Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers herausnahm, zielte Jan Kopecky (60.) ins leere Gehäuse zum alles entscheidenden 3:1. Marian Dejdar erhöhte kurz darauf sogar noch auf 4:1.

"Diesmal fehlte die letzte Konsequenz vorm Tor", gab Thomas Popiesch zu. Gästetrainer Gunnar Leidborg lobte dennoch die Dresdner: "Ich bewundere den Kampfgeist der Eislöwen. Wenn wir den auch hätten, könnten wir sogar noch besser sein." Bereits morgen steht für die Dresdner das nächste Heimspiel auf dem Plan. Zu Gast sind dann die Starbulls aus Rosenheim.

Füchse siegen weiter

Stattliche fünf Punkte sammelten hingegen am Wochenende die Lausitzer Füchse ein. Zwei gab es für den 3:2 (2:2, 0:0, 0:0, 1:0)-Sieg am Freitagabend nach Penaltyschießen beim SC Riessersee, drei für den 5:4 (3:2, 1:0, 1:2)-Erfolg gestern Abend in Weißwasser über Kaufbeuren. Die Füchse beißen sich in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga fest.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.11.2011

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr