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Eislöwen hadern: Schiedsrichter ahndet böse Fouls nicht

Eislöwen hadern: Schiedsrichter ahndet böse Fouls nicht

Nach der 5:6-Niederlage am Freitag bei Titelverteidiger Bietigheim verloren die Dresdner Eislöwen gestern auch das Spitzenspiel gegen die Frankfurter Löwen knapp mit 3:4 (2:1, 1:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung.

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Brett Jaeger im Tor der Dresdner Eislöwen wirft sich in einen Angriff des Frankfurters Nick Mazzolini.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Dabei erlebten die 2454 Zuschauer in der Energie-Verbund-Arena gestern ein enges Duell, das die Gemüter erhitzte. Einen Anteil daran hatte allerdings auch der überforderte Hauptschiedsrichter Steffen Klau aus Bad Muskau.

Die Partie begann gleich mit einer kalten Dusche für die Hausherren. Als die Eislöwen in der neutralen Zone den Puck verloren, bedankten sich die Frankfurter und nach nur 17 Sekunden markierte Nils Liesegang das 1:0 für die Gäste. Doch die Dresdner erholten sich schnell, und das Spiel nahm rasant Fahrt auf und es ging munter hin und her. Als von beiden Teams dann je ein Spieler in der "Kühlbox" saß, gelang Jonas Schlenker das 1:1 (6.). Der nächste Schock traf die Eislöwen in der 10. Minute, als Petr Macholda nach einem bösen Check von Dennis Reimer - der vom Schiedsrichter nicht geahndet wurde - angeschlagen vom Eis musste. Dennoch erarbeiteten sich die Dresdner weitere Chancen. Aber erst in der 17. Minute konnten ihre Fans erneut jubeln. Im ersten eigenen Powerplay traf Feodor Boiarchinov.

Neben Macholda mussten die Elbestädter ab dem zweiten Durchgang auch noch auf Pat Baum verzichten, der ebenfalls nach einer gegnerischen Attacke (wieder nicht bestraft) wegen Rückenproblemen raus musste. So fehlten Trainer Thomas Popiesch zwei wichtige Verteidiger. Im Mittelabschnitt wurde das Spiel immer hektischer und vor allem die Frankfurter legten eine härtere Gangart ein. Dennoch setzten die Hausherren in der 33. Minute den nächsten Akzent. David Rodman erzielte nach einem Solo das 3:1 für die Hausherren.

Aber schon fünf Minuten später gab es den nächsten Aufreger, denn ein harter Check gegen Mark Cullen wurde erneut nicht geahndet. Zum Glück konnte der Stürmer weiterspielen. Als kurz vor Schluss Kai Wissmann in die "Kühlbox" musste, netzte Richard Mueller aus Nahdistanz zum 2:3-Anschluss für die Frankfurter ein. Im Schlussdrittel besorgte Matthew Tomassoni in einem weiteren Überzahlspiel das 3:3 (50.).

Als in regulärer Spielzeit keine Entscheidung fiel, ging es in die Verlängerung. Nach nur einer Minute und zehn Sekunden erzielte Matt Breitkreuz den Siegtreffer für die Gäste. "Frankfurt war insgesamt einen Tick aggressiver als wir und wir müssen zudem in Unterzahl besser agieren, denn wir wussten, dass der Gegner mit das beste Powerplay überhaupt hat", bilanzierte Popiesch. Er kritisierte aber auch offen den Referee: "Fakt ist, dass Steffen Klau seit Jahren schlecht pfeift."

ASTRID HOFMann

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