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Eislöwen gegen Füchse: Verein bestätigt Pläne für Eishockey im Dynamo-Stadion

Eislöwen gegen Füchse: Verein bestätigt Pläne für Eishockey im Dynamo-Stadion

Bestreiten die Eislöwen in der nächsten Saison das Sachsenderyby gegen die Lausitzer Füchse vor 30 000 Fans im Dynamo-Stadion? Die Veröffentlichung solcher Pläne sorgten gestern für Wirbel in Dresden und Weißwasser.

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51 000 Fans waren am 10. Januar in Düsseldorf beim Spiel gegen die Kölner Haie dabei.

Quelle: Kevin Kurek, dpa

Der Hintergrund: Nach dem Vorbild des Open Air Wintergames der DEL zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien, das zuletzt über 51 000 Zuschauer ins Düsseldorfer Fußballstadion lockte, soll ein solches Event auch in der DEL2 stattfinden. Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel gibt zu: "Ja, das ist etwas dran. Es gibt Interesse unsererseits." Pressesprecherin Eva Wagner erklärt: "Die Idee verfolgen wir. Es gab auch schon Kontakt zu Lenz Funk, der das Winter Game in Düsseldorf organisiert. Wir haben die Rahmenbedingungen geprüft und uns einen Überblick darüber verschafft, welche Anforderungen zu erfüllen wären. Im Moment stehen aber andere Dinge im Vordergrund. Wir kämpfen um den Klassenerhalt, danach steht die Lizensierung ins Haus. Zudem muss natürlich erst einmal die DEL ihr Einverständnis geben. Gespräche mit der Stadt sollen in den kommenden Wochen folgen."

Überrascht von der Nachricht wurden die Lausitzer Füchse. Pressesprecher Andreas Friebel sagt: "Bisher wussten wir davon nichts. Aber wir würden dabei gern mitmachen und das unterstützen. Für den Eishockeysport in Sachsen wäre das eine Riesen-Nummer." DEL2-Geschäftsführer Rene Rudorisch äußerte sich so: "Ich kenne die Idee, aber es bedarf dann einer offiziellen Beantragung. Die liegt bisher noch nicht vor." Zudem bestätigt Rudorisch, dass auch andere DEL2-Vereine ähnliche Ideen verfolgen. So wollte sein Heimatverein, die Eispiraten Crimmitschau, eigentlich schon in diesem Jahr ein Derby gegen die Eislöwen in der Leipziger Red-Bull-Arena durchführen, was aber so kurzfristig nicht umzusetzen war.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.02.2015

A. Hofmann

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