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Eislöwen geben im vierten Spiel gegen die Steelers einen 3:0-Vorsprung aus der Hand

Eislöwen geben im vierten Spiel gegen die Steelers einen 3:0-Vorsprung aus der Hand

Für die Eislöwen ist jetzt Urlaubszeit. Wirklich freuen konnten sich die Cracks darüber aber am Freitag nicht. Schließlich hatten die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch im vierten Playoff-Viertelfinalspiel gegen die Bietigheim Steelers vor 2835 Zuschauern nach vierzig Minuten schon mit 3:0 geführt.

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Quelle: Archiv

Doch am Ende verloren die Elbestädter die Partie noch mit 3:4 nach Verlängerung. Mit hängenden Köpfen schlichen die Akteure in die Kabine. Wie diese Niederlage und damit das Saison-Aus zustande kam, war schwer zu verkraften.

Denn die Begegnung hatte gut begonnen. Nach einem herrlichen Solo in Unterzahl überwand Shawn Weller in der 18. Minute Steelers-Goalie Sinisa Martinovic und sorgte mit dem 1:0 für Jubel. Im zweiten Durchgang konnte Marius Garten ein doppeltes Überzahlspiel zum 2:0 (22.) nutzen. Danach hielt Kevin Nastiuk im Tor der Dresdner überragend, parierte in der 32. Minute sogar einen Penalty. Und kurz vor der zweiten Pausensirene setzte Arturs Kruminch mit einem weiteren Überzahltor (39.) noch einen drauf. Die Vorentscheidung - glaubten viele der blau-weißen Fans. Doch sie irrten. Nach dem Travis Martell in der 43. Minute wegen eines Checks gegen Nacken und Kopf von Justin Kelly eine Matchstrafe erhielt und zwei Minuten darauf Archie Skalbeck das Powerplay zum 1:3 für die Gäste nutzte, kippte die Partie. Während der Faden bei den Eislöwen riss, diktierten nun die Steelers das Geschehen und nutzten zwei Fehler in den Dresdner Reihen eiskalt aus. Erst sorgte Marcel Kahle für den 2:3-Anschluss (54.). Dann setzten die Schwaben das Team von Thomas Popiesch unter Dauerdruck, scheiterten aber immer wieder an Nastiuk. Doch 44 Sekunden vor dem Ende geschah es dann doch: Marcus Sommerfeld netzte zum Ausgleich ein. Versteinerte Mienen auf der Dresdner Bank.

In der Verlängerung dominierten erneut die Gäste. Als jedoch Löwen-Verteidiger Lukas Slavetinsky in aussichtsreicher Posi- tion zu Fall gebracht wurde, ließen die Schiedsrichter die Partie trotzdem weiterlaufen. Nur 20 Sekunden darauf markierte ausgerechnet Ex-Eislöwe Max Prommersberger den Siegtreffer für die Bietigheimer, die damit im Halbfinale stehen. "Sicher hätte es da eine Strafe geben müssen. Aber verloren haben wir die Partie nicht in der Verlängerung, sondern zuvor. Solche einfachen Gegentore darf man nicht fressen", gab Slavetinsky ehrlich zu. Kapitän Hugo Boisvert befand: "40 Minuten haben wir super Eishockey gespielt, dann aber fehlte es uns an Cleverness." Die Leistung ihrer Lieblinge in den Playoffs honorierten auch die Fans. Sie feierten die Mannschaft minutenlang mit stehenden Ovationen. Und gestern kamen fast 500 Anhänger zur Abschlussfeier in die "Auszeit", die fast aus allen Nähten platzte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.03.2015

Astrid Hofmann

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