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Eislöwen feiern gegen Heilbronn den dritten Sieg in Folge

Eislöwen feiern gegen Heilbronn den dritten Sieg in Folge

Besser hätte es für die Dresdner Eislöwen am dritten Advents-Wochenende nicht laufen können. Nach dem 2:1-Sieg am Freitag in Landshut setzten sich die Elbestädter auch gestern daheim gegen die Heilbronner Falken mit 4:2 (2:1, 1:1, 1:0) durch.

Dresden .

Damit feierten die Popiesch-Schützlinge den dritten Sieg in Folge und rückten auf den siebenten Tabellenplatz vor. "Das war eine gute Reaktion der Jungs auf die beiden hohen Niederlagen in Riessersee und gegen Landshut. Während bei manchen schon negative Stimmung aufkam, ist die Mannschaft positiv geblieben und hat sich zurückgekämpft", freute sich der Coach, der auch gestern noch auf Carsten Gosdeck (Lungenentzündung) verzichten musste.

Zu Beginn der Partie hatten beide Teams ihre Chancen, es kam aber noch nichts Zählbares heraus. Aber dann nutzten die Falken einen kapitalen Fehler der Eislöwen zur 1:0-Führung. In der 15. Minute verlor André Mücke die Scheibe direkt an Gegenspieler Brent Walton, der auf Briggs zustürmte und die Scheibe in die Maschen schob. Aber nur drei Minuten später schlug das kongeniale Eislöwen-Sturmduo Patrick Jarrett und Sami Kaartinen eiskalt zurück. Jarrett, der jetzt den Goldhelm trägt, bediente Kaartinen mustergültig. Der Finne hatte keine Mühe, aus Nahdistanz zum 1:1 (18.) einzunetzen.

Kurz darauf lief es umgekehrt, der Kanadier sorgte für die 2:1-Führung. Aber zu Beginn des zweiten Durchgangs gaben die Heilbronner wieder Gas und Fabian Krull (25.) erzielte den Ausgleich. Aber auch diesmal hatten die Elbestädter die passende Antwort parat. Bei einem Überzahlspiel stand wieder einmal Sami Kaartinen genau richtig, beförderte den Puck aus Nahdistanz ins Tor zum 3:2 (37.). Kurz darauf wurde es etwas ruppiger. David Hajek und Fabio Carciola lieferten sich einen kurzen Faustkampf, durften dann zur Abkühlung je zehn Minuten in die Kühlbox. Zu Beginn des Schlussdrittels drückten erneut die Gäste, aber die Eislöwen-Abwehr und Kellen Briggs standen sicher. Als die Hausherren sechs Minuten vor dem Ende in Überzahl agierten, sorgte Jan Benda mit seinem ersten Treffer für die Dresdner für die endgültige Entscheidung.

In den letzten Minuten verteidigten die Dresdner den Vorsprung mit Mann und Maus. Dabei musste Trainer Thomas Popiesch auch noch auf Justin Kurtz verzichten, der im letzten Drittel nach einem Check mit Verdacht auf Gehirnerschütterung raus musste. "Die Special Teams haben heute den Ausschlag gegeben. Wir haben zwei Tore in Überzahl geschossen und dazu auch die Unterzahlsituationen gut überstanden", schätzte Popiesch ein und fügte hinzu: "Das ist aber alles nur eine Momentaufnahme, wir müssen jetzt daran anknüpfen und so weitermachen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.12.2012

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