Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Eislöwen fahren ohne Punkt nach Hause

Eislöwen fahren ohne Punkt nach Hause

Die Cracks der Dresdner Eislöwen kommen nach der Länderspielpause bis jetzt auf keinen "grünen Zweig". Gestern Nachmittag verloren die Elbestädter vor 2476 Zuschauern das brisante Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen knapp mit 4:5

Voriger Artikel
Alexander Pietsch trumpft in Seidnitz groß auf
Nächster Artikel
Verletzungspech folgt Pokalglück für DSC-Damen

Dresdens Max Campbell behauptet den Puck gegen Jens Heyer (EHC).

Quelle: Thomas Heide

Weißwasser/Dresden. Die Cracks der Dresdner Eislöwen kommen nach der Länderspielpause bis jetzt auf keinen "grünen Zweig". Gestern Nachmittag verloren die Elbestädter vor 2476 Zuschauern das brisante Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen knapp mit 4:5 (1:3, 2:1, 1:1). Damit kassierte das Team von Trainer Thomas Popiesch die dritte Niederlage in Folge.

Dabei legten die Gäste aus der Landeshauptstadt, die auf den verletzten René Kramer verzichten mussten, einen guten Start hin. In der 13. Minute brachte Harrison Reed die Blau-Weißen in Führung. Aber auch durch einige Unsicherheiten in der Dresdner Defensive schlugen die Füchse schlugen fast postwendend zurück. Darren Haydar sorgte in der 16. Minute für den Ausgleich, nur eine Minute später markierte Ex-Eislöwe Marvin Tepper die erste Führung für die zuletzt arg gebeutelten Hausherren. Und den Schlusspunkt in diesem Drittel setzte Lukas Koziol (19.) mit dem 3:1 für die Lausitzer.

Doch die kurz geschockten Eislöwen kämpften sich zu Beginn des zweiten Durchgangs in das heiße Derby zurück. Erst gelang Marius Garten (24.) im Überzahlspiel der Anschluss, wenig später konnte Mirko Sacher (26.) zum 3:3 ausgleichen. Da keimte im blau-weißen Fan-Lager wieder Hoffnung auf, die Fans waren bester Stimmung. Aber die währte nur zehn Sekunden. Nach einem Fehlpass in den Reihen der Eislöwen nutzte erneut Tepper (26.) die Chance und netzte zur 4:3-Führung für die Füchse ein.

Als Ende dieses Durchgangs Mirko Sacher nach einem Foul blutend das Eis verlassen musste, wurde dieser Abschnitt neun Sekunden früher beendet. Die fehlende Zeit holte man im Schlussabschnitt nach. Sacher konnte wegen eines Cuts an der Lippe und einer Verletzung an der Nase die Partie nicht wieder aufnehmen. Nach ersten Aussagen der anwesenden Ärzte soll aber die Nase nicht gebrochen sein.

Auch im letzten Drittel legten die kämpferisch überzeugenden Füchse noch einmal vor. Dennis Swinnen (45.) erhöhte die Führung der Gastgeber auf 5:3 und ließ die EHC-Anhänger mehr denn je vom ersehnten Derbysieg träumen. Zwar konnte fünf Minuten später Dominik Grafenthin die Eislöwen wieder auf 4:5 heranbringen, aber trotz einiger weiterer Chancen konnten die Dresdner gegen ein jetzt ebenfalls nicht wirklich sicher agierendes Füchse-Team das Blatt nicht mehr wenden. "Nach jeder Niederlage ist man als Trainer angefressen, aber diesmal bin ich besonders sauer. Ich bin mir nicht sicher, ob jeder wusste, um was es hier ging. Im Derby muss man fighten, hart arbeiten. Aber in den ersten 30 Minuten haben wir einfach zu viele Scheiben verloren, viel zu spät unser Leistungsvermögen aufs Eis gebracht. Auch wenn die Enttäuschung riesengroß ist, müssen wir das Ergebnis abhaken und den Blick auf das Spiel am Freitag richten", erklärte ein enttäuschter Thomas Popiesch.

Dagegen zeigte sich Füchse-Coach Dirk Rohrbach mit seinen Schützlingen, die damit nach acht Niederlagen in Serie den ersten Erfolg wieder verbuchten, zufrieden: "Der Sieg war ein Zeichen der Mannschaft. Wir haben gezeigt, was wir wollen. Über weite Strecken haben wir uns als kompakte Einheit präsentiert. Es war eine Kampfansage an jede Mannschaft, dass wir wieder da sind", freute sich Rohrbach

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr