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Eislöwen auch vom Meister nicht zu stoppen

Eishockey Eislöwen auch vom Meister nicht zu stoppen

Wenn das kein Achtungszeichen ist. Die Dresdner Eislöwen haben gestern Abend vor 2426 Zuschauern nach einer beeindruckenden Leistung die Bietigheim Steelers mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) in die Schranken gewiesen. Damit beendeten die Elbestädter eine zweijährige Durststrecke.

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Eislöwen-Torschütze Max Campbell (2. v. l.) jubelt mit Vladislav Filin (r.) über die 1:0-Führung. Bietigheim-Goalie Sinisa Martinovic ist geschlagen.

Quelle: Foto: soccerfoto

Dresden. Wenn das kein Achtungszeichen ist. Die Dresdner Eislöwen haben gestern Abend vor 2426 Zuschauern nach einer beeindruckenden Leistung die Bietigheim Steelers mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) in die Schranken gewiesen. Damit beendeten die Elbestädter eine zweijährige Durststrecke und landeten nach zwölf Niederlagen endlich wieder einen Erfolg gegen den Meister aus Schwaben. Zudem setzten sie ihre Erfolgsserie unter dem neuen Trainer Bill Stewart fort, erkämpften den sechsten Sieg in Folge.

Schon vor der Partie sorgten die Eislöwen für eine Überraschung. Kurz vor Ablauf der Transferperiode schlug der Zweitligist noch mal zu und verpflichtete den Finnen Teemu Rinkinen. Der 28-jährige Stürmer kommt vom Tabellenzehnten der ersten finnischen Liga Kookoo Kouvola. Er bringt die Erfahrung von 306 Einsätzen in der höchsten Spielklasse seines Heimatlands mit. Die Eislöwen sind seine erste Auslandsstation. „Teemu hat sich als schneller, einsatzstarker Flügelspieler einen Namen gemacht. Das passt gut zu unserer Ausrichtung“, sagte Trainer Bill Stewart.

Der Neuzugang, der erst 17.30 Uhr gelandet war, gab gegen den Meister aus Bietigheim bereits seinen Einstand im Eislöwen-Trikot. Die Gastgeber starteten furios in die Partie. Sie setzten die Steelers von Beginn an unter Druck, erarbeiteten sich gleich gute Chancen, kamen aber an Sinisa Martinovic im Kasten der Gäste nicht vorbei. Erst in der 10. Minute hatten die sehr verhalten agierenden eine erste Möglichkeit durch Robin Just, doch auch Brett Jaeger im Eislöwen-Gehäuse gab sich keine Blöße. Als Ex-Eislöwe Shawn Weller in der 11. Minute auf die Strafbank musste, brannte es vor Martinovic mehrfach lichterloh, doch sowohl Petr Macholda als auch Jeffrey Szwez scheiterten. In der 16. Minute konnten die Fans dann erstmals jubeln. Nach Vorarbeit von „Goldhelm“Harrison Reed netzte Max Campbell mit dem Nachschuss zum 1:0 ein – hochverdiente Führung für die engagiert und bissig zu Werke gehenden Hausherren zu diesem Zeitpunkt.

Nach der Pause kam der Tabellenführer mit mehr Power zurück aufs Eis. Nun bekam auch Brett Jaeger mehr zu tun, erledigte seinen Job aber sehr souverän. Doch in der 28. Minute schlug Bietigheim in Überzahl eiskalt zu. Bei einem Gewühl vor dem Dresdner Gehäuse lag der Puck plötzlich völlig frei und Frederik Cabana nutzte die kurze Verwirrung und beförderte die Scheibe über die Linie zum 1:1-Ausgleich. Nun gewannen die Gäste etwas mehr die Oberhand, konnten aber daraus kein Kapital schlagen. Die Eislöwen fingen sich wieder und in der Schlussphase ging es hin und her. Eine Minute vor der Pausensirene dann erneut Jubel beim Gastgeber: Harrison Reed gelang nach schönem Spielzug und super Vorarbeit von Vladislav Filin das 2:1.

Die Zuschauer verabschiedeten ihre Lieblinge mit Beifall in die Kabine. Und der überragende Harrison Reed brachte die Dresdner im letzten Abschnitt endgültig auf die Siegerstraße. In der 45. Minute erzielte er das 3:1. Zwar gelang dem Top-Scorer der Liga. Justin Kelly, in der 47. Minute noch einmal der Anschluss, aber mehr ließen die Stewart-Schützlinge nicht mehr zu. Mit stehenden Ovationen feierten die Fans am Ende ihre Mannschaft, die jetzt vier Auswärtsspiele in Folge vor der Brust hat.

Von Astrid Hofmann

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