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Eislöwen-Chef Schnabel fordert den Videobeweis

Eislöwen-Chef Schnabel fordert den Videobeweis

Nach den beiden hauchdünnen 1:2-Niederlagen nach Verlängerung liegen die Dresdner Eislöwen im Playoff-Viertelfinale gegen die Bietigheim Steelers in der Serie "best of seven" mit 0:2 zurück.

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Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel plädiert für einen klar geregelten Auf- und Abstiegsmodus zwischen DEL und DEL2.

Quelle: soccerfoto

Bereits heute Abend steigt im Ellental die dritte Partie, bei der sich die Bietigheimer mit dem dritten Sieg vier Matchbälle erkämpfen wollen. Doch Dresdens Trainer Thomas Popiesch hatte schon unmittelbar nach der bitteren Heimniederlage, bei der ein Tor nach Ertönen der Sirene für die Steelers den Ausschlag gab, angekündigt: "Wir fahren sehr angriffslustig nach Bietigheim." Verteidiger Lukas Slaventinsky blies in das gleiche Horn: "Beide Spiele waren sehr eng. Es gibt also keinen Grund für uns, den Kopf in den Sand zu stecken."

Während die Cracks das unglückliche Ende der Heimpartie möglichst schnell abhaken und wieder nach vorn schauen müssen, gab es im Umfeld noch lange Diskussionen um das irreguläre Tor. Selbst Gäste-Trainer Kevin Gaudet hatte sich für die Einführung des Videobeweises in der DEL2 ausgesprochen. In der DEL gibt es diesen bereits seit der Saison 2000/01. Auch Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel plädiert dafür: "Ich denke, das ist schon lange überfällig. Ich halte den Videobeweis für sehr sinnvoll, weil es auch den Schiedsrichtern hilft und sie zu einem gewissen Teil entlastet", so Schnabel, der zugibt: "In dieser Saison hatten wir schon an einigen Entscheidungen zu knabbern."

Für ihn ist das Viertelfinale gegen die Steelers natürlich etwas Besonderes, schließlich arbeitete der 57-jährige Diplom-Kaufmann bis 2013 sechs Jahre lang als Geschäftsführer der Steelers. Er weiß natürlich um die Stärke des souveränen Vorrunden-Siegers. "Bietigheim verfügt sicher über einen der größten Etats dieser Liga und hat natürlich viele Top-Spieler in seinen Reihen. Dennoch hoffe ich, dass die Serie noch nicht so schnell zu Ende geht", meint Schnabel, der nach wie vor für einen geregelten Auf- und Abstieg zwischen der DEL und der DEL2 votiert. "Als wir damals mit den Steelers Meister wurden, aber der meistbietende Schwenningen die Lizenz von Hannover bekam, war das einer der Gründe, warum ich aufgehört habe. Schließlich ist der Kampf um Aufstieg und gegen den Abstieg die Würze des Ganzen. Und der Druck, diese Verzahnung der beiden Profiligen herzustellen, wird immer größer. Deshalb glaube ich daran, dass dies kommen wird."

Beim heutigen Auswärtsauftritt muss Trainer Thomas Popiesch wie erwartet auf Stefan Chaput verzichten. Der Stürmer wurde vom Disziplinarausschuss der DEL gestern Abend aufgrund seines Banden-Checks gegen Frederik Cabana mit Verletzungsfolge im letzten Spiel am Sonntag mit einer Sperre von drei Spielen sowie einer Geldstrafe belegt. Dennoch sagt Trainer Thomas Popiesch vor der heutigen Partie: "Die ersten beiden Aufeinandertreffen haben gezeigt, dass wir in dieser Serie alle Möglichkeiten haben. Wir haben zwei Mal einen guten und vor allem leidenschaftlichen Auftritt gezeigt. Da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, wollen wir uns auch in Bietigheim wieder unsere Siegchance erarbeiten - und uns dieses Mal dafür belohnen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.03.2015

Astrid Hofmann

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