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Eishockey: Eislöwen wollen Revanche gegen Rosenheim, Füchse auf Erfolgswelle

Eishockey: Eislöwen wollen Revanche gegen Rosenheim, Füchse auf Erfolgswelle

Dresden/Weißwasser (DNN). Bevor sich die Dresdner Eislöwen in die Länderspielpause verabschieden, steht heute Abend um 20 Uhr in der 2. Eishockey-Bundesliga noch die Heimpartie gegen die Starbulls Rosenheim auf dem Programm.

Nach dem Null-Punkte-Wochenende wollen die Popiesch-Schützlinge in die Erfolgsspur zurückfinden und sich bei den Rosenheimern für die 3:4-Hinspiel-Niederlage revanchieren.

Das wird keine leichte Aufgabe, denn die Starbulls sind derzeit Tabellenvierter, können mit vier Reihen operieren und verfügen mit Norm Maracle über einen sehr guten Torhüter. Letztes Wochenende unterlagen die Männer um Kapitän Stephan Gottwald im bayerischen Derby knapp mit 1:2 gegen Landshut, setzten sich danach aber deutlich mit 5:2 gegen Crimmitschau durch.

"Natürlich müssen wir diesmal aus unseren Chancen mehr machen", weiß auch Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch, der erneut nicht alle Mann an Deck hat. Neben Norman Martens muss auch noch Verteidiger Marc St. Jean pausieren. Martin Heider plagt sich mit einem geschwollenen Kiefer und deshalb steht hinter seinem Einsatz ein dickes Fragezeichen. Dafür verstärkt Förderlizenzspieler Aaron Reckers auf jeden Fall den Kader der Dresdner. Im Tor wird erneut Jordan Parise stehen, da Kellen Briggs noch nicht hundertprozentig fit ist.

Vier Siege in Folge - für Weißwasseraner Verhältnisse eine fast schon "unheimliche Serie". Tatsächlich konnten die Ostsachsen am Wochenende auch beim Aufsteiger SC Riessersee mit 3:2 nach Penaltyschießen triumphieren. Und am Sonntag wurde der ESV Kaufbeuren mit 5:4 bezwungen. Was auffällt: Gingen den Lausitzern im letzten Spieljahr etliche Partien mit einem Tor Unterschied verloren, so gewinnen die Blau-Gelben in diesem Jahr die "engen Matches". Sechsmal machte nur ein Treffer den Vorteil des aktuell Tabellendritten aus. "Ich habe den Jungs gesagt, dass wir die Punkte nicht im Selbstlauf holen. Dazu bedarf es harter und ehrlicher Arbeit, die die Mannschaft bisher immer abgeliefert hat. Deshalb fahren wir mit viel Selbstvertrauen nach Hannover und hoffen, auch dort Zählbares zu erkämpfen", erklärt Trainer Dirk Rohrbach vor dem letzten Spiel vor der Länderspielpause heute Abend ab 19.30 Uhr. Dabei müssen die Füchse nochmals auf Oldie Ervin Masek (nach einer Zahnoperation) verzichten.

Zu diesem "neuen Selbstvertrauen" gehört das Wissen, auch deutliche Rückstände noch umbiegen zu können. Wie schon vor Wochenfrist gegen Dresden lagen die Weißwasseraner auch in Riessersee mit 0:2 hinten, schlugen aber zurück und verließen noch als Sieger das Eis. Bemerkenswert war, dass es 20 Penaltyschützen bedurfte, ehe der Erfolg feststand. Gegen Kaufbeuren spielten die Füchse ein ganz starkes erstes Drittel, das allerdings nur zu einem Tor Vorsprung reichte (3:2). Im Mittelabschnitt brachten die Allgäuer den Spielfluss der Hausherren fast zum Erliegen. Nur dank Danny Albrecht, der mit einem straffen Schuss ins kurze Eck auf 4:2 stellte (37.), blieben die Lausitzer in Front. "Danach haben wir nicht mehr so viel anbrennen lassen", war Rohrbach froh. Das Resümee des EHC-Trainers für das erste Saisonviertel fällt erwartungsgemäß positiv aus: "Ich bin nicht nur mit der Punktausbeute sehr zufrieden, sondern auch mit der Art, wie wir spielen. Da ist Freude, Begeisterung und Einsatzwillen zu erkennen. Ich denke, das wir dieses Niveau halten können."

A. Hofmann/S. Matthieu

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