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Eishockey: Dresdner Eislöwen fegen Falken vom Eis

Eishockey: Dresdner Eislöwen fegen Falken vom Eis

Die Dresdner Eislöwen haben ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende der Saison der DEL2 gefeiert. Das Team von Trainer Thomas Popiesch setzte schon am Freitag mit dem überraschend klaren 6:3-Sieg (2:3, 0:0, 4:0) bei den Starbulls Rosenheim für ein Achtungszeichen.

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Eislöwe Bruce Becker (re.) verfolgt Heilbronns Paul-John Fenton.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Gestern legten die Elbestädter in eigener Arena nach, fegten die Heilbronner Falken mit 7:2 (5:1, 1:1, 1:0) vom Eis.

Vor 2608 Zuschauern mussten die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch zwar in der 7. Minute einen Gegentreffer durch Sachar Blank hinnehmen, aber die Eislöwen schüttelten sich einmal und schlugen postwendend zurück. Nur 30 Sekunden später gelang Petr Macholda er Ausgleich und zwei Minuten später markierte Bruce Becker die erste Führung der Hausherren. Und die erstaunlich schwachen Gäste ließen sich von den Eislöwen weiter nach Herzenslust "vernaschen". Florian Lüsch (11.), Hugo Boisvert (17.) und Marius Garten (19.) sorgten mit ihren Toren noch im ersten Drittel für die Vorentscheidung in dieser Partie. Zwar gelang Frantisek Mrazek in der 26. Minute in Überzahl der zweite Treffer für die Falken, aber Hugo Boisvert stellte eine Minute später den alten Abstand wieder her.

Nun wechselten die Heilbronner im Tor für den jungen Förderlizenzspieler Philip Lehr den erfahrenen Sinisa Martinovic ein. Das gab den Gästen noch einmal einen Schub, doch mit Kevin Nastiuk hatten die Eislöwen ebenfalls einen sicheren Rückhalt im Gehäuse. Im letzten Abschnitt erhöhte Arturs Kruminsch (54.) noch auf 7:2. Die Feier auf den Ränge war da längst in vollem Gang. Für Gäste-Trainer Ken Latta dürfte die Luft nach dieser erneuten Niederlage dagegen immer dünner werden. Am Freitag hatten die Eislöwen bei Mitfavorit Rosenheim gezeigt, dass sie in dieser Liga absolut konkurrenzfähig sind und in der Lage sind, jeden Gegner zu schlagen. Auch wenn der Sieg am Ende vielleicht ein wenig zu hoch ausfiel. Vor allem im ersten Drittel war die Partie heiß umkämpft. Dabei konnten die Eislöwen die Vorgabe des Trainers, möglichst der Strafbank fern zu bleiben, noch nicht umsetzen und kassierten gleich zwei Gegentreffer in doppelter Unterzahl. So sorgte Robin Weihager (10.) für die 1:0-Führung. Doch schon drei Minuten später glich "Goldhelm" Tomi Pöllänen (13.) aus. Davon waren die Hausherren kurzzeitig irritiert und Thomas Ziolkowski (14.) markierte sogar die erstmalige Führung der Eislöwen. Allerdings blieben die Starbulls noch die spielbestimmende Mannschaft und Robin Hanselko (17.) egalisierte erneut. Eine weitere Drei gegen Fünf-Unterzahl der Eislöwen machte es den Bayern leicht, um durch Michael Rohner (18.) erneut in Führung zu gehen. Im Mittelabschnitt erkämpften sich die Gäste nach und nach ein spielerisches Übergewicht, konnten dies aber noch nicht in Zählbares ummünzen.

Tomi Pöllänen (50.) brachte im Schluss-Drittel sein Team im Powerplay zum Ausgleich. Nun übernahmen die Elbestädter das Zepter. Sami Kaartinen (54.) sorgte dann für die erneute Führung der Eislöwen. Mit zwei Treffern ins leere Tor machten Sami Kaartinen (60.) und Tomi Pöllänen (60.) den Auswärtssieg perfekt. "Wir haben nie die Geduld verloren und das zahlte sich aus. Zudem zeigte Kevin Nastiuk im Tor eine überragende Leistung", lobte Thomas Popiesch.

Die Lausitzer Füchse mussten nach ihrem 6:3-Erfolg am Freitag in Crimmitschau gestern gegen die Starbulls Rosenheim eine 3:5-Heimniederlage hinnehmen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.10.2013

Astrid Hofmann

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