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Ein paar Geschenke weniger: DSC gastiert in Stuttgart

Ein paar Geschenke weniger: DSC gastiert in Stuttgart

Nach dem 3:2-Erfolg gegen Münster steht für die DSC-Volleyballerinnen heute schon das nächste Bundesliga-Spiel auf dem Plan. Sie gastieren in der alten Heimat von Trainer Alexander Waibl in Stuttgart.

"Ich war seit Juli nicht mehr bei meiner Familie, freue mich auf das Wiedersehen", meinte der Coach gestern vor der Abreise.

Was bei seinem Ex-Verein in dieser Woche passierte, findet der Coach verwunderlich: Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen in der Bundesliga hatte Stuttgarts Manager Bernhard Lobmüller seinen Trainer Gil Ferrer Cutino kurzerhand entlassen. Dabei war der Kubaner erst vor Saisonbeginn verpflichtet worden. "Das Gebilde aus Trainer, Co-Trainer und Mannschaft hat einfach nicht funktioniert", begründete der Manager den Schritt. Das Zepter übernahm jetzt der bisherige Assistent Guillermo Narranjo Hernandez. "Nach einem Trainerwechsel weiß man nie, was beim nächsten Spiel auf einen zukommt. Da lassen wir uns ein wenig überraschen", orakelt Waibl, der aber zugleich betont: "Wir wollen das Spiel gewinnen und müssen uns in erster Linie auf uns selbst konzentrieren."

In den wenigen Trainingseinheiten seit Sonnabend hat er mit seinen Schützlingen vor allem an der Annahme und den Aufgaben gefeilt. "Wir müssen die Fehlerquote reduzieren", legt der DSC-Trainer den Finger in die Wunde, schließlich schenkten seine Spielerinnen zuletzt dem Gegner 21 Punkte durch verschlagene Aufgaben. Kapitän Stefanie Karg ist optimistisch, dass ihr Team in dieser Hinsicht auf gutem Weg ist: "Im Training lief es deutlich besser", meint die 27-jährige Lehramts-Studentin, die gestern vor der Abfahrt noch ihre mündliche Psychologie-Prüfung gut bestand. Die Mittelblockerin blickt aber schon über Stuttgart hinaus: "Unser Fokus liegt auf dem Pokal-Viertelfinale am kommenden Montag. Darauf bereiten wir uns vor. Das heißt aber nicht, dass wir Stuttgart unterschätzen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.11.2013

ah

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