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Ein neuer Spielgestalter für Dynamo Dresden: Hartmann ist der neue Fiel

Ein neuer Spielgestalter für Dynamo Dresden: Hartmann ist der neue Fiel

Dunkle Wolken ziehen am Himmel, der Wind weht heftig, es regnet es in Strömen. Von den Bäumen fallen bunte Herbstblätter auf den Trainingsplatz. Nicht das Gute-Laune-Wohlfühlwetter, das sich Fußballer wünschen.

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Den Ball vor Augen, das Ziel im Blick: Marco Hartmann möchte sich bei Dynamo einen Stammplatz erkämpfen.

Quelle: Picture Point

Das Grätschen fällt auf dem nassen Boden noch schwerer, die Kleidung ist nach der 60-Minuten-Einheit reif voller Matsch. Einer, den das alles überhaupt nicht stört, ist Marco Hartmann. Der Dynamo-Mittelfeldspieler hat sogar Spaß an solchen Bedingungen. "Für uns Fußballer ist das gar nicht so schlecht. Es ist nicht zu warm", lacht der 25-Jährige.

Generell hat der Mann momentan Grund zur Freude. Seinen ersten Startelf-Einsatz in der 2. Liga veredelte er mit seinem ersten Zweitliga-Tor. Geändert hat sich seitdem aber nichts. "So schnell sollte das auch nicht passieren. Ich muss mich im Training weiter reinhauen und präsentieren, damit ich auch im nächsten Spiel auf dem Platz stehe. Lorbeeren gibt es nicht", weiß der studierte Mathe-und Sportlehrer.

Dennoch sind durch das Verletzungspech von Spielmacher Cristian Fiel seine Chancen gestiegen, dessen Platz einzunehmen. "Es ist wirklich bit- ter für ihn. Ich muss schauen, dass ich der Mannschaft jetzt helfen kann, wir gemeinsam die nötigen Punkte holen", blickt Hartmann voraus. Dass er und Ideengeber Fiel völlig unterschiedliche Spielertypen sind und er den erfahrenen Mann nicht eins-zu-eins ersetzen kann, ist ihm bewusst. "Jeder hat seine Art und muss versuchen, sich damit durchzusetzen", sagt Hartmann.

Zusammen mit Anthony Losilla hat es gegen Aalen gut funktioniert. "Ich verstehe mich super mit ihm. Er ist trotz seiner Größe ein sehr, sehr guter Fußballer und bringt alle Eigenschaften mit, die du brauchst. Er rennt, kämpft, gewinnt die Duelle Mann gegen Mann. Ich denke, wenn wir uns als Mannschaft weiter festigen, wird er noch präsenter auf dem Feld sein", lobt der Nebenmann den Franzosen. Da Losilla und er ähnliche Typen sind, können sich nicht gleichzeitig ins Spiel nach vorn einklinken. "Das ergibt sich aus der Situation. Viel funktioniert über Blickkontakt, Gestik und Mimik", erklärt er die Kommunikation.

Schauen muss Marco Hartmann natürlich auch auf Konkurent Christoph Menz. Der gebürtige Magdeburger lief in den Spielen zuvor als Sechser auf. Bei Trainer Olaf Janßen werden die Uhren jede Woche auf Null gestellt, jeder muss sich immer wieder neu beweisen. Für Hartmann kein Problem. Heute in Pirna gegen Slavia Prag (16 Uhr) werden Hartmann und Menz wohl gemeinsam im defensiven Mittelfeld auflaufen. Somit sind die Konkurrenten auch auf das Miteinander angewiesen. "Ich werde weiter hart arbeiten und schauen, was für mich dabei rausspringt. Ich hoffe, dass ich gegen Aalen das Vertrauen des Trainers ein bisschen rechtfertigen konnte", blickt der 25-jährige Hartmann zurück. Und gleich wieder nach vorn, demm für Dynamo stehen wichtige Wochen an: "Jetzt zählt Sandhausen, alles andere rückt in den Hintergrund".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.10.2013

Tina Hofmann

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