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Ein Punkt, der nicht reicht: Dynamo Dresden spielt Unentschieden in München

Ein Punkt, der nicht reicht: Dynamo Dresden spielt Unentschieden in München

Für Mannschaft und Verein wird es eine unruhige Winterpause, der neue Trainer bekommt eine „Hammeraufgabe“: Die SG Dynamo Dresden überwintert in der 2. Fußball-Bundesliga mit nur 16 Punkten auf dem Abstiegsrelegationsplatz 16. Am Sonntag kam die Mannschaft unter Interims-Coach Steffen Menze nicht über ein 1:1 (0:0) beim TSV 1860 München hinaus.

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Zweikampf zwischen Münchens Guillermo Vallori (l) und Mickael Pote von Dynamo Dresden.

Quelle: Frank Leonhardt dpa

Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Ralf Loose gingen die Schwarz-Gelben vor 22 200 Zuschauern durch das erste Saisontor von Cheikh Gueye mit 1:0 (61.) in Führung. Guillermo Vallori erzielte für die Gastgeber den Treffer zum 1:1 (80.). „Die Löwen hatten mehr Spielanteile, aber wir haben lange Zeit dagegen gehalten. Dass wir den Gegentreffer durch so eine Aktion bekommen, ist allerdings ärgerlich“, sagte Menze.

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Cheikh Gueye von Dynamo Dresden (r) wird nach seinem Treffer zum 0:1 vom Mitspieler Idir Ouali umarmt.

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Vor dem Weihnachtsfest kommen jetzt noch einmal stürmische Tage auf die Sachsen zu. An diesem Montag soll die Entscheidung über die über einen mögliche Berufung im Pokalausschluss-Urteil bekanntgegeben werden. Auch mit der Vorstellung des neuen Trainers wird für den Wochenbeginn gerechnet. Peter Pacult und Ryszard Kormonicki gelten als zwei der heißesten Kandidaten. Der neue Trainer muss mit einem Vier-Punkte-Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz antreten.

Menze übergab in München ausgerechnet Routinier Cristian Fiel die Kapitänsbinde. Er war im Sommer von dem Amt zurückgetreten, Ex-Trainer Ralf Loose hatte daraufhin mehrere Wochen auf den 32-Jährigen verzichtet. Auch die Fans ließen sich etwas einfallen. Im Protest gegen das verabschiedete Sicherheitspapier der Deutschen Fußball-Liga (DFL) kamen rund 3250 der 3500 Dresdner Anhänger erst fünf Minuten nach Anpfiff in ihren Block, machten danach aber sofort Stimmung. Zudem hing dort ein Transparent mit dem Schriftzug in großen Lettern: „Ab sofort reduziertes Kartenkontingent“.

In der ersten Hälfte merkte man den Dresdnern die Verunsicherung und das fehlende Vertrauen in die eigene Stärke an. Neben ideenlosem Spiel und fehlendem Tempo ließen die Sachsen auch die richtige Körpersprache für den Abstiegskampf vermissen.München dominierte in den ersten 20 Minuten mit 80 Prozent Ballbesitz und gewonnenen Zweikämpfen. Vor dem Tor fehlte den Gastgebern allerdings der entscheidende Impuls. So konnte sogar Dynamo die beste Chance der ersten Halbzeit verbuchen, doch der Kopfball von Mickael Poté (43.) ging am rechten Pfosten vorbei.

In der zweiten Hälfte zeigte Dynamo etwas mehr Mut, der wurde mit der Führung belohnt. Danach standen die Dresdner aber viel zu tief und überließen den Hausherren die Initiative. Nach einer Standardsituation stimmte die Zuordnung in der Abwehr nicht, Vallori köpfte völlig frei stehend zum Ausgleich ein.

von Tina Hofmann, dpa

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