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Ein Jahr bei Dynamo Dresden: Loose-Bilanz trotz Niederlage positiv

Ein Jahr bei Dynamo Dresden: Loose-Bilanz trotz Niederlage positiv

April 2011 saß Ralf Loose erstmals im Pressekonferenzraum von Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden und trug in seiner sachlichen und ruhigen Art die Ziele vor.

Am 12. Um den Zweitliga-Aufstieg noch möglich zu machen, hatte der sportliche Leiter Steffen Menze zuvor Matthias Maucksch beurlaubt und den weitgehend unbekannten „Feuerwehrmann" Loose mit der Rettung der Ziele beauftragt. Der Plan ging auf, Dynamo schaffte den Sprung in Liga zwei und steht dort nun kurz vor dem Klassenerhalt. Am Donnerstag ist der 49-Jährige ein Jahr im Amt und kann auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken.

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Dynamo Dresden hat in der 2. Fußball-Bundesliga das Auswärtsspiel gegen den Karlsruher SC am Mittwoch mit 0:2 verloren.

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Dynamo Dresdens zweite Mannschaft hat gegen Lok Leipzig mit 3:0 gewonnen.

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Zunächst holte der gebürtige Dortmunder in der dritten Liga in sechs Spielen 16 Punkte, sicherte sich mit dem Team den Aufstiegsrelegation-Platz und setzte mit zwei Siegen gegen den VfL Osnabrück zum Höhenflug in Liga zwei an. „Ralf Loose passt hervorragend zu Dresden. Er ist für mich einer der besten Trainer", sagt Präsident Andreas Ritter. Auch die 0:2-Niederlage am Mittwoch beim Karlsruher SC trübt den Gesamteindruck nicht. „Wir sind von ihm überzeugt und deshalb haben wir frühzeitig seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert", erklärt Ritter weiter. Am 2. Februar erhielten Loose und Steffen Menze neue Verträge bis Ende Juni 2014 - gültig nur für die zweite Liga. In der steht der Club momentan als Aufsteiger mit 37 Punkten auf Tabellenplatz neun gut da. Neben den Ligaerfolgen schalteten die Dynamos unter Loose in der ersten Pokalrunde Bayer Leverkusen aus und schafften mit dem 4:3-Sieg nach Verlängerung das Wunder von Dresden. „Ich hoffe, dass er mit seiner ruhigen und besonnenen Art auch in Zukunft kontinuierlich daran arbeitet, eine Mannschaft zu formen, die dauerhaft die zweite Liga halten kann", beschreibt der Präsident seine Wünsche an den Coach. Loose und Menze wollen dafür den bisher eingeschlagenen Weg weiter gehen. „Wir haben nicht die finanziellen Mittel, um die super Spieler von anderen Vereinen zu holen. Wir müssen Akteure holen, die in ihren Clubs Probleme haben und die wir hier wieder aufbauen können", erklärt der Trainer seine Philosophie. Bis jetzt ist die Strategie gut aufgegangen. Mit Verpflichtungen wie Stürmer Mickael Poté, Mittelfeldspieler Filip Trojan und der Ausleihe von Zlatko Dedic bewies man ein gutes Händchen. „Es bleibt für uns aber keine Zeit zum Durchatmen, denn das zweite Jahr in der Liga wird mit Sicherheit nicht leichter", weiß Loose.

Tina Hofmann, dpa

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