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ESCD-Präsident Micksch lehnt Start in der Oberliga ab

ESCD-Präsident Micksch lehnt Start in der Oberliga ab

ESC Dresden-Präsident Peter Micksch hat den Plänen von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) von einem Eisöwen-Neustart in der Oberliga noch einmal eine Abfuhr erteilt.

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ESCD-Präsident Peter Micksch

Quelle: Stephan Lohse

Nach aktuellem Stand wäre dies nahezu unmöglich, sagte er am Mittwoch. Der ESC habe als Ausbildungsverein weder personell noch finanziell die Ressourcen dazu.

Die Lage in der Oberliga sei völlig unklar. Von acht Teams ziehe sich eins zurück, andere würden wackeln, begründet er. Es sei damit völlig unklar, mit wie vielen Heimspielen, Zuschauern und Sponsoren man kalkulieren könne. Das wirtschaftliche Risiko sei viel zu hoch.

Ohne den Erhalt der DEL2 in Dresden werde der Verein um mindestens zehn Jahre zurückgeworfen, schätzt er. Trainer müssten entlassen werden, Teams aus Nachwuchsligen abgemeldet. Auch eine avisierte Unterstützung durch die Stadt gebe es bislang „nur im Konjunktiv“.

Realistisches Szenario sei die Regionalliga, mit allen negativen Begleiterscheinungen für das Eishockey in Dresden. Das beginne bei fehlenden Kooperationsgebühren und ende bei der fehlenden Attraktivität des Sportes und damit ausbleibendem Nachwuchs.

„Die DEL2 ist für den Stammverein existenziell“, appellierte Micksch an den Stadtrat. Leider sei dies der Stadtverwaltung „offensichtlich nicht bewusst“.

sl

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