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Dynamo reist zu St. Pauli - Dresden muss ohne Fans in den Alltag zurück

Dynamo reist zu St. Pauli - Dresden muss ohne Fans in den Alltag zurück

Verein und Fans befinden sich noch in einer Schockstarre, doch die Spieler von Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden müssen am Sonntag beim FC St.Pauli in den sportlichen Alltag zurückfinden.

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Für Filip Trojan geht es am Sonntag an eine alte Wirkungsstätte. Der Dynamo spielte einst für St. Pauli.

Quelle: Dominik Brüggemann

In Spiel eins nach dem Pokalausschluss für die Saison 2012/13 ist es dabei besonders bitter für die Akteure, dass sie auf ihre eigenen Fans verzichten müssen.

Diese Maßnahme hatte der Verein ergriffen, als der Urteils-Vorschlag vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bekannt wurde. Jedoch rechnete der Club nicht damit, nun doppelt bestraft zu sein. „Natürlich ist es bitter, dass dies nicht berücksichtigt wurde. Ich kann aber nur an alle Fans appellieren, nun die Ruhe zu bewahren, auch wenn man aufschäumende Emotionen nachvollziehen kann", sagte der Sportliche Leiter Steffen Menze am Freitag.

Dabei fehlen Trainer Ralf Loose gerade bei der Partie am Millerntor zwei Leistungsträger. Stürmer Mickael Poté musste am Donnerstag mit Magen-Darm Infekt und Kreislaufbeschwerden ins Krankenhaus. Bei Kapitän Cristian Fiel brach im Spiel gegen Aue (1:2) eine Verletzung in der Wade wieder auf. Marvin Knoll hat sich einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen, doch zuletzt fand der talentierte Spieler bei Loose keine Berücksichtigung.

Für Filip Trojan wird es eine Rückkehr nach Hamburg: der Mittelfeldspieler lief von 2007 bis 2009 für St. Pauli auf. „Die Atmosphäre ist unheimlich laut und als Heimmannschaft führt man dort eigentlich schon mit 1:0 wenn man aus der Kabine kommt. Dennoch sind wir stark genug, dort zu bestehen und das Spiel auf dem Platz zu entscheiden", erklärt Trojan.

dpa

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