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Dynamo hofft auf die Trendwende

Dynamo hofft auf die Trendwende

Am Sonntag ist es genau ein Jahr her, dass Dynamo Dresden zum letzten Mal einen Auswärtssieg feiern konnte. Ein 3:1-Erfolg wie damals in Duisburg - oder auch nur ein dreckiges 1:0 - käme den Schwarz-Gelben am Montag in Hamburg mehr denn je gelegen, stehen die Schwarz-Gelben doch mit dem Rücken zur Wand.

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Dynamo Dresden

Nach zuletzt zwei Heimniederlagen und nur zwei mageren Punkten aus vier Spielen finden sie sich dort wieder, wo sie nach der verkorksten letzten Saison auf keinen Fall hin wollten: am Tabellenende.

Dass sie im vergangenen Jahr in die Abstiegszone rutschten, lag maßgeblich mit an der eklatanten Auswärtsschwäche, die weder Ex-Trainer Ralf Loose noch sein Nachfolger Peter Pacult in den Griff bekamen. Pacult holte mit nur zwei Unentschieden in Ingolstadt (1:1) und bei Union (0:0) noch weniger Zähler auf fremden Plätzen als sein Vorgänger Loose, der es immerhin auf sieben Punkte brachte, den einzigen Sieg in Duisburg eingeschlossen. Einen Punkt erbeutete Steffen Menze, der am 16. Dezember bei seinem ersten und bisher einzigen Einsatz als Interimstrainer bei Dynamo ein 1:1 bei 1860 München erreichte.

Mit einem Punkt auf dem Kiez könnten Menze und die Mannschaft nun den Negativtrend zwar erst einmal stoppen, ein Befreiungsschlag wäre das aber nicht. Der erste Saisonsieg muss her, um sich im stickigen Tabellenkeller Luft zu verschaffen und vor dem nächsten Heimspiel gegen den FC Ingolstadt verloren gegangenes Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Auf eine konkrete Zielvorgabe will sich Menze aber nicht festnageln lassen: "Mir geht es nicht darum, auf irgendein Ergebnis zu schielen. Wir brauchen Stabilität in der Mannschaft und wollen eine gute Leistung abliefern."

Gelingt das, dann sollte auch was drin sein, denn so schlecht, wie sie gegen Union (1:3) und den FSV Frankfurt (0:3) gespielt hat, ist die Truppe nicht. Davon ist auch Menze überzeugt: "Ich glaube nicht, dass die Mannschaft in den letzten zwei Spielen ihr wahres Gesicht gezeigt hat." Er forderte nicht nur eine spielerische, sondern vor allem eine kämpferische Steigerung.

Gewonnen hat Dynamo auf St. Pauli zwar noch nie, doch punkten konnten die Dresdner in vier Spielen dort immerhin zweimal. Vergangene Saison schien der erste Auswärtssieg an der Reeperbahn schon greifbar: Idir Ouali und Mickaël Poté hatten am 28. Oktober für eine 2:0-Führung gesorgt, ehe die Hamburger die Partie noch drehten und 3:2 gewannen.

Dass die Hamburger mit einer Energieleistung zu knacken sind, das wurde auch im Rückspiel deutlich, als Filip Trojan, Anthony Losilla und Sebastian Schuppan einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg umbogen. Furchteinflößend sind die Kiezkicker in diese Saison auch nicht gerade gestartet (erst fünf Punkte). Das letzte Heimspiel ging gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 0:1 verloren. Der Abgang von Torjäger Daniel Ginczek (nach Nürnberg) konnte bisher nicht kompensiert werden. Gegen Dynamo hatte der Sturmtank im Vorjahr noch zweimal getroffen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.08.2013

Jochen Leimert

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