Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Dynamo bleibt dem Wandel treu

Dynamo bleibt dem Wandel treu

36 Punkte hat Dynamo Dresden nach 28 Spieltagen in der 2. Fußball-Bundesliga auf dem Konto, satte 13 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - und allmählich kristallisiert sich auch heraus, welche Spieler in der kommenden Zweitliga-Saison noch das schwarz-gelbe Trikot des achtfachen DDR-Meisters tragen werden.

Voriger Artikel
Dynamo Dresden gründet eine eigene Fußballschule
Nächster Artikel
DSC-Volleyballerinnen erhalten in Münster Unterstützung aus Holland

Dresden . Von Jochen Leimert

Dresden (DNN). 36 Punkte hat Dynamo Dresden nach 28 Spieltagen in der 2. Fußball-Bundesliga auf dem Konto, satte 13 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - und allmählich kristallisiert sich auch heraus, welche Spieler in der kommenden Zweitliga-Saison noch das schwarz-gelbe Trikot des achtfachen DDR-Meisters tragen werden. 17 von 29 Profis haben noch einen Vertrag, der über das Saisonende hinaus Gültigkeit besitzt, aber nicht alle werden wohl bleiben können. Von den übrigen Spielern wird der Großteil gehen müssen.

Vertraglich fest gebunden und von Trainer Ralf Loose und Sportchef Steffen Menze wohl auch fest für die kommende Spielzeit eingeplant sind folgende Kicker: Wolfgang Hesl, Benjamin Kirsten, Romain Brégerie, Cheikh Gueye, David Solga, Giannis Papadopoulos, Robert Koch und Pavel Fort. Dazu kommen die Talente Marcel Franke (18) und Toni Leistner (21).

Als "Schlüsselspieler" gehört für Loose und Menze eigentlich auch Torjäger Mickael Poté (9 Saisontore) dazu. Der Nationalspieler des Benin besitzt sogar einen Vertrag bis 2014 - angeblich ist darin keine Ausstiegsklausel enthalten. "Eigentlich ist er unverkäuflich", sagte Loose kürzlich, aber der 49-jährige Dortmunder traut dem Frieden nicht recht. Er weiß aus Erfahrung, dass bei einem lukrativen Angebot ein finanziell nicht auf Rosen gebetteter Verein schnell schwach werden kann. Und Torjäger sind immer besonders gefragt, rufen schnell große Kontobewegungen hervor. Für die Saison 2005/06 plante Dynamo fest mit Klemen Lavric (im Jahr zuvor 17 Saisontore), dann kam der MSV Duisburg und kaufte ihn für eine Million Euro weg. Eine Ausstiegsklausel des einstigen slowenischen Nationalstürmers machte es möglich. Adäquaten Ersatz fand Ex-Trainer Christoph Franke damals nicht, und Dynamo stieg ab.

Anno 2012 hat die SGD wieder einen treffsicheren Slowenen, doch auch er wird den Verein aller Voraussicht nach nur einem Jahr wieder verlassen. "Bei Zlatko Dedic wird es sehr schwierig", weiß Menze, der den 27-Jährigen (11 Saisontore) mit viel Glück im vergangenen August vom VfL Bochum ausleihen konnte. Selbst wenn der VfL den Stürmer im Sommer freigeben sollte, dürfte er für den vergleichsweise klammen Ostklub aus Dresden viel zu teuer sein.

Florian Jungwirth, Martin Stoll, Jens Möckel und Lars Jungnickel haben noch Vertrag bis 2013, doch da sie für ihre Ansprüche wenig bis kaum Einsatzzeiten bei der "Ersten" erhielten, scheint in ihrem Fall bei sich bietenden Alternativen ein Wechsel nicht ausgeschlossen. Dem Ex-Erfurter Möckel (kein Profi-Einsatz) wurde schon im Winter nahegelegt, sich einen anderen Verein zu suchen. Jungwirth war zwar bei 23 Spielen dabei (davon 17 Mal in der Startelf), doch Trainer Ralf Loose setzt in der Innenverteidigung lieber auf groß gewachsene Spieler, holte im Januar extra Vujadin Savic (1,94 m) aus Bordeaux. Möckel und Stoll sind zwar größer als Jungwirth, aber Loose zu langsam. Mittelfeldspieler Lars Jungnickel entspricht auch nicht Looses Zweitliga-Ansprüchen. Der dienstälteste Dynamo-Profi - im Vorjahr noch in 38 Spielen dabei und einer der Aufstiegshelden - wurde nur zweimal eingewechselt, spielte ganze 47 Minuten.

Noch nicht sicher ist auch, was aus den restlichen Leihspielern Savic, Muhamed Subasic (Sarajevo), Marvin Knoll (Hertha BSC) und Clemens Walch (Kaiserslautern) wird. Dynamo möchte Savic unbedingt erneut ausleihen, dafür stehen die Chancen laut Menze "nicht schlecht". Bei Subasic, Walch und Knoll ist das Interesse geringer.

Ungeklärt ist weiter der Fall Maik Kegel (22), der wie Leistner und Franke als junger "local player" bei Dynamo noch gern gesehen wäre. Die Tendenz geht aber eher in Richtung Abschied, auch wenn sein Berater Hartmut Schade versichert: "Es ist noch nirgends etwas unterschrieben." Die lange verletzten Gerrit Müller, Marcel Heller und Dennis Eilhoff (derzeit Reha) hoffen noch auf ein neues Angebot. Für Alexander Schnetzler (kein Punktspieleinsatz) und Sascha Pfeffer (kein Spiel über 90 Minuten) sieht es düster aus.

60 %

Sie spielen zu .... auch in der kommenden Saison bei Dynamo

40 %

20 %

50 %

30 %

10 %

100 %

100 %

100 %

100 %

100 %

100 %

30 %

100 %

100 %

30 %

10 %

70 %

0 %

100 %

10 %

10 %

90 %

100 %

100 %

100 %

100 %

20 %

20 %

20 %

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr