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Dynamo-Trainer Olaf Janßen: "Die letzte Viertelstunde tat dann schon weh"

Dynamo-Trainer Olaf Janßen: "Die letzte Viertelstunde tat dann schon weh"

Mutig wollten sie spielen und mit schnellen Kontern über die Flügel die Achillessehne der Fürther kappen, doch am Ende lagen die Schwarz-Gelben selbst bleich auf dem Rasen der Trolli-Arena.

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Trainer Olaf Janßen erlebte in Fürth seine bislang schmerzhaftesten Minuten, seit er bei Dynamo die Verantwortung als Cheftrainer trägt. Der Druck vor dem Aalen-Spiel ist weiter angewachsen.

Quelle: WORBSER-Sportfotografie

Fürth/Dresden. Das 0:4 (0:1) bei der SpVgg Greuther Fürth war der erste große Rückschlag, den die bis dato deutlich verbesserte Dynamo-Mannschaft unter ihrem neuen Übungsleiter Olaf Janßen verkraften musste. "Das ist eine bittere Niederlage. Wir sind knallhart auf dem Boden gelandet. Es war wieder sehr enttäuschend", stöhnte Mittelfeldspieler Robert Koch.

Die Art und Weise, wie Dynamo schon früh aus dem Tritt kam, stimmte auch Janßen nachdenklich. Die Gegentore trafen den Fußballlehrer ins Mark: "Eines bitterer als das andere. Wir haben insgesamt einen sehr hohen Aufwand betrieben, aber wenn wir uns die Tore mehr oder weniger selbst rein schmeißen oder der Schiedsrichter beim dritten beide Augen zumacht, dann wird es natürlich schwer."

Janßen, dem die Fehler im Spielaufbau und in der Abwehr nicht entgangen waren, lobte die Mannschaft trotz allem für ihre Moral: "Sie hat noch mal versucht, nach vorne zu spielen und sich damit hinten auch ein bisschen entblößt. Die letzte Viertelstunde tat dann schon weh."

Leid tat ihm auch Mickaël Poté, dessen Comeback in der Startelf gründlich daneben ging. Eigentlich sollte er als beweglicher und kopfballstarker Spieler Unruhe in die gegnerische Innenverteidigung tragen, die Janßen etwas steif einschätzte. Doch Poté wurde meist von mehreren Fürthern hart attackiert und war seit seiner frühen Gelben Karte gehandicapt. "Jedes Mal, wenn er gefoult worden ist, hat der Schieri weggeguckt. Das war ein bitteres Spiel und von daher nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe", gab Janßen zu.

Nach der Auswertung des Debakels machte sich der 46-Jährige gestern daran, die Köpfe seiner Mannen wieder aufzurichten. Zeit für Trauerfeiern hat Dynamo nicht, am Sonnabend wartet mit dem VfR Aalen ein Gegner, den man niederkämpfen muss - koste es, was es wolle. "Wir müssen uns auf das nächste Spiel neu fokussieren - egal, wie das letzte endet. Wir müssen diese bittere Pille schlucken und abhaken und uns alle zusammen auf das Spiel gegen Aalen, was ein ganz anderes wird, neu ausrichten", redete Janßen seiner demoralisierten Truppe zu.

Linksverteidiger Sebastian Schuppan gab zwar zu bedenken, dass in Fürth noch andere Teams unter die Räder kommen würden, doch ohne Leistungssteigerung gegenüber dem schwarzen Montag habe Dynamo selbst daheim gegen Aalen keine Chance. "Mit so einer Leistung wird das nichts", warnte er. "Wir waren von Nummer eins bis elf schlecht. Das muss man mal ganz klar sagen." Nichtsdestotrotz forderte er auch: "Wir müssen wieder aufstehen und den Zuschauern was bieten." Sonst wird es zappenduster.

4 x 2 Freikarten für Heimspiel gegen den VfR Aalen

Für das Dynamo-Heimspiel am Sonnabend (13 Uhr) gegen Aalen verlosen die DNN mit Unterstützung der Firma Hermes 4 x 2 Sitzplatzkarten. So kommen Sie an die Karten: Schicken Sie uns eine E-Mail (vertrieb@dnn.de) oder eine Postkarte (Verlag Dresdner Nachrichten, Marketing, Dr.-Külz-Ring 12 in 01067 Dresden). Einsendeschluss ist heute. Bitte notieren Sie eine Telefonnummer in Ihrer E-Mail bzw. auf der Karte, damit wir Sie im Gewinnfall benachrichtigen können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.10.2013

Jochen Leimert

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