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Dynamo-Trainer Loose liebäugelt mit Doppelspitze - Testspiel gegen FK Teplitz

Dynamo-Trainer Loose liebäugelt mit Doppelspitze - Testspiel gegen FK Teplitz

Bis zum Heimspiel gegen den VfL Bochum am Montag ab 20.15 Uhr sind es noch ein paar Tage - Zeit, die Dynamo-Trainer Ralf Loose nutzen möchte, um die Mannschaft optimal auf das Zweitliga-Kellerduell vorzubereiten.

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Quelle: dpa

Nach dem 1:1 am Freitag gegen den polnischen Erstligisten Lubin testen die Schwarz-Gelben am Mittwoch um 17 Uhr in Modra noch einmal gegen den FK Teplitz, aktuell Neunter der Gambrinus-Liga, Tschechiens Eliteklasse.

Frage: Wen oder was wollen Sie gegen Teplitz ausprobieren?

Ralf Loose: Unsere eigentliche Planung wurde ein bisschen über den Haufen geworfen aufgrund der vielen verletzten oder kranken Spieler sowie der Abstellungen von Poté und Dedic. Eigentlich wollte ich den Test dazu nehmen, den Spielern, die zuletzt hintendran waren, die Chance über 90 Minuten zu geben. Jetzt ändert sich das, jeder wird zum Einsatz kommen.

Sind Dedic und Poté bis zum Spiel wieder da und würden auch sie so kurz nach den Länderspielen eingesetzt?

Soweit ich weiß, ist Poté (bei Benins 1:1 gegen Burundi/d. Red.) gar nicht zum Einsatz gekommen. Wenn die Jungs rechtzeitig wieder da sind und Dedic nicht 90 Minuten gegen Italien gespielt hat (er wurde beim 0:1 der Slowenen in der 87. Minute eingewechselt/d.Red.), werden sie auch spielen.

Nach dem Test gegen Lubin ist schon gemutmaßt worden, dass Sie nun häufiger mit Doppelspitze spielen lassen. Ist das auch ein Rezept gegen Teplitz?

Ja, natürlich ist das 4-4-2-System für uns eine Option. Ich habe es ja auch schon im Rückspiel in Osnabrück angewandt und es hat gut funktioniert. Ja, das ist eine klare Option für die Zukunft.

Zuletzt hat der neue Torwart Wolfgang Hesl Spielpraxis erhalten. Wird er auch in Modra die Gelegenheit bekommen, sich unter wettkampfähnlichen Bedingungen anzubieten?

Auf jeden Fall. Ich bin sehr froh, dass wir ihn haben. Er präsentiert sich hervorragend und wird auch eingesetzt.

Wer aus dem "Lazarett" kann außer den Langzeitverletzten Müller, Kirsten und Möckel noch nicht mitfahren?

Auch Jungnickel und Fiel fallen definitiv aus, Papadopoulos wird sicher ebenfalls nicht spielen, aber ich hoffe, dass er in Kürze wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Er wird noch zwei, drei Tage konditionellen Rückstand aufholen, wenn es sein Fuß erlaubt. Er sollte ja laut den Ärzten schon letzten Donnerstag ins Training einsteigen können. Ich hoffe, dass das mit einer Woche Verzögerung gelingt.

Beim letzten Vergleich Anfang Juli gab es ein 1:1 gegen die Tschechen. Was macht die Teplitzer zum idealen Testgegner, dass man sich innerhalb so kurzer Zeit schon wieder trifft?

Das liegt nicht nur an der Stärke des Gegners, das hängt in erster Linie mit der geografischen Lage zusammen. Es gibt nicht viele Vereine in dieser Region, die relativ kurzfristig zu erreichen sind und wo man auf einen adäquaten Gegner trifft. Teplice ist naheliegend und das Trainingsgelände in Modra, wo wir wieder spielen, hervorragend. Deshalb nutzen wir das gerne.

Sie haben am Dienstag erneut einen Laktattest durchführen lassen. Wie oft machen Sie das für gewöhnlich?

In der Regel drei-, viermal pro Saison. Natürlich muss das vor und nach dem Urlaub gemacht werden. Jetzt war es notwendig, weil wir viele nachrückende Spieler haben, bei denen ich nicht überzeugt bin, dass sie auch in der besten Verfassung sind. Das gilt es zu überprüfen. Leider konnten Dedic und Poté oder Fiel den Test nicht mitmachen.

Haben Sie in den letzten Tagen den Eindruck gewonnen, dass die spät verpflichteten Neuzugänge den Konkurrenzkampf spürbar angeheizt haben?

Ich denke, dass es automatisch so sein muss. Wenn einer den Konkurrenzkampf nicht annimmt, fehlt ihm die Mentalität für den Profifußball und das Ziel, den Klassenerhalt zu erreichen. Die Verpflichtungen waren notwendig, um Ausfälle kompensieren zu können und einen vernünftigen Trainingsbetrieb zu gewährleisten. Es war ja ganz selten so, dass wir mal elf gegen elf spielen konnten. Das ist enorm wichtig, um gewisse Automatismen in der Abwehr einzustudieren.

Sie haben gestern (Dienstag) im Dynamo-Nachwuchs Talente zwischen 14 und 18 Jahren gesichtet. Wie geht es weiter?

Wir haben vereinbart, das häufiger zu machen. Ich denke, das kommt bei den Jungs gut an, die Verbindung zu den Profis ist da und wir gewinnen Eindrücke. Leider ist unser Trainerstab klein, wir müssen die nächsten Gegner oft selbst beobachten, haben so wenig Zeit, Nachwuchsspiele anzuschauen.

Interview: Jochen Leimert

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