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Dynamo-Torwart Eilhoff hat OP am Mittelfinger gut überstanden

Dynamo-Torwart Eilhoff hat OP am Mittelfinger gut überstanden

Als mit Axel Mittag am Donnerstagabend beim 6:0-Testspielsieg in Riesa der Stammkeeper der "Zweiten" das Tor der SGD-Profis hütete, fragten sich nicht wenige Fans: Hat Dynamo ein Torhüterproblem? Sind neben Dennis Eilhoff etwa auch die aktuelle Nummer 1 Wolfgang Hesl und Benjamin Kirsten verletzt? Doch keiner muss sich sorgen: Während Eilhoff nach seiner am Vormittag im Klinikum Dresden-Friedrichstadt erfolgten Operation am linken Mittelfinger abends schon wieder zu Hause weilte, hatten Hesl und Kirsten eine stramme Trainingseinheit mit Torwarttrainer Thomas Köhler hinter sich.

Dresden . Dresden (DNN/JOL). Als mit Axel Mittag am Donnerstagabend beim 6:0-Testspielsieg in Riesa der Stammkeeper der "Zweiten" das Tor der SGD-Profis hütete, fragten sich nicht wenige Fans: Hat Dynamo ein Torhüterproblem? Sind neben Dennis Eilhoff etwa auch die aktuelle Nummer 1 Wolfgang Hesl und Benjamin Kirsten verletzt? Doch keiner muss sich sorgen: Während Eilhoff nach seiner am Vormittag im Klinikum Dresden-Friedrichstadt erfolgten Operation am linken Mittelfinger abends schon wieder zu Hause weilte, hatten Hesl und Kirsten eine stramme Trainingseinheit mit Torwarttrainer Thomas Köhler hinter sich.

"Das war so abgesprochen. Ich habe mit ,Benny' und ,Wolle' Hesl eine ordentliche Einheit gemacht. Solche Spiele wie das in Riesa sind für die Torhüter immer ein bisschen blöd, weil man da erfahrungsgemäß nicht viel auf die Kiste kriegt. Da haben wir uns entschieden, Axel halten zu lassen, weil er die letzten zwei Wochen nicht gespielt hat, da Benny in der U23 eingesetzt wurde. Axel macht das gern, ist hochmotiviert, wenn er mit der ,Ersten' dabei ist", erklärte Köhler. Heute beim nächsten Test um 14 Uhr bei der FSV "Gückauf" Brieske/Senftenberg sollen Hesl und Kirsten aber wieder je eine Halbzeit lang Spielpraxis sammeln.

Dennis Eilhoff begann gestern derweil schon mit der Rehabilitation. Eine Stunde lang hatte der Eingriff bei Dr. Sven Tempel tags zuvor gedauert. "Unter Vollnarkose habe ich drei Drähte durchgeschossen bekommen, damit die Knochen, die nicht mehr übereinander standen, wieder auf einer Linie sind", berichtete Eilhoff. Seit dem 2. Spieltag klagte der 29-Jährige über Schmerzen im linken Mittelfinger, der nach der Operation noch stark angeschwollen ist. Beim 1:1 gegen Hansa Rostock hatte der Ex-Bielefelder am 24. Juli einen Schlag abbekommen. Ein sofortiger Eingriff damals war nicht möglich, "weil ich da noch der einzige Torwart war und den Verein nicht im Stich lassen wollte", blickt Eilhoff zurück.

Nachdem ihn Trainer Ralf Loose in München aus dem Tor genommen hatte, fiel ihm der Schritt in die Klinik nun etwas leichter: "Die Operation musste jetzt gemacht werden. Durch die weiteren Spiele ist auch die Fehlstellung des Fingers passiert. Wenn ich Schüsse drauf bekommen habe, hatte ich immer wieder Schmerzen." Wann er wieder spielen kann, das kann Eilhoff nicht abschätzen: "Ich will erst wieder ganz gesund werden." Im Rehazentrum Nord und auch zu Hause muss er den Finger jetzt regelmäßig bewegen. "Das muss unbedingt sein, sonst versteift er", erklärt der Schlussmann, der bis zum 9. Spieltag (1:4 gegen Eintracht Frankfurt) die Nummer eins war.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.11.2011

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