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Dynamo-Reserve wirbt auf ihren Trikots für Toleranz - DFB ermittelt wegen Frankfurt-Spiel

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Die Reservemannschaft von Dynamo Dresden hat am Wochenende ihre offiziellen Saisontrikots mit dem neu aufgedruckten Schriftzug „Love Dynamo - Hate Racism" vorgestellt.

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Dyamos Oberliga-Elf spielt ab sofort mit neuen Trikots mit der Aufschrift "Love Dynamo - Hate Racism".

Quelle: Dynamo Dresden

Wie der Verein am Montag mitteilte, will Dynamo damit ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung im Fußball setzen. Auch die Zweitliga-Profis waren in der Vergangenheit bereits mit dem Trikot-Schriftzug aufgelaufen.

„Solange wie wir keinen Hauptsponsor für unsere U23 gefunden haben, wird der Schriftzug auf der Brust der Mannschaft bleiben", erklärte Geschäftsführer Volker Oppitz. „Wir haben uns in der Vergangenheit bereits mehrfach klar positioniert und werden dies auch weiterhin mit Nachdruck tun."

„Mir gefällt der Schriftzug und das Statement auf den Trikots meiner Mannschaft. Ich persönlich halte es darüber hinaus für wichtig, dass wir als Verein unmissverständlich und offensiv unsere Position zur Geltung bringen. Denn wir haben eine Vorbildfunktion unseren Anhängern gegenüber. Wenn wir als Sportler und multikulturelle Gemeinschaft für Respekt, Toleranz und Offenheit einstehen, werden wir so hoffentlich auch die wenigen unserer Anhänger erreichen, die unsere Haltung so noch nicht verinnerlicht haben", sagte Thomas Köhler, der die in der Oberliga spielende Reserve der Schwarz-Gelben als Cheftrainer betreut.

Wie wichtig das Engagement weiter ist, demonstrierten einige „Fans" der Schwarz-Gelben erst im September beim Heimspiel gegen [link:700-NR_DNN_35106-2], als unter den Dynamo-Anhängern rassistische und antisemitische Parolen laut skandiert wurden. Das Verfahren hierzu ist momentan beim DFB-Kontrollausschuss anhängig, teilte der Deutsche Fußball-Bund auf Anfrage von DNN-Online mit.

Stephan Lohse

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