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Dynamo Dresdens großes Problem: Kein Vollstrecker, kein Erfolg

Dynamo Dresdens großes Problem: Kein Vollstrecker, kein Erfolg

Mehr Ballbesitz, mehr gewonnen Zweikämpfe, 8:2 Ecken und (zumindest bis zur Pause) 3:0 klare Torchancen für Dynamo - das Ergebnis von 1:3 passt nicht zu dieser Statistik der Partie in Frankfurt.

Spätestens seit letztem Dienstag weiß ein jeder Fußballfan: Ballbesitz (siehe Barcelona) ist gar nichts wert, wenn der Abschluss fehlt. Kamen die Katalanen gegen die Bayern in 90 Minuten überhaupt nur zweimal in den Strafraum, hatte Dynamo etliche Aktionen in der gefährlichen Zone. Was beiden (auf freilich unterschiedlichem Niveau) fehlt: ein Vollstrecker. Bei der vermeintlich besten Mannschaft der Welt ist ein Lionel Messi nicht fit, ein David Villa außer Form, einen Mittelstürmer wie Samuel Eto'o oder Zlatan Ibrahimovic gibt es im Aufgebot nicht mehr. Bei Dynamo ist mit Mickael Poté der einzige Angreifer von überdurchschnittlichem Format verletzt. Ein Pavel Fort ist (trotz seiner nun zwei Tore) nicht spritzig genug, Lynel Kitambala spielt in den Planungen des Trainers keine Rolle mehr, Hoffnungträger Tobias Müller ist unerfahren.

Eine Binsenweisheit: Beim Fußball werden nur die Tore wirklich gezählt, der Rest ist Statistik. Deswegen darf der FC Barcelona beim Champions-League-Finale Ende Mai nur zuschauen, Dynamo muss zur gleichen Zeit wohl in der Relegation um den Klassenerhalt spielen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2013

tom

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