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Dynamo Dresdens ehemaliger Coach Christoph Franke: "Loose ist ein guter Trainer"

Dynamo Dresdens ehemaliger Coach Christoph Franke: "Loose ist ein guter Trainer"

Das verflixte zweite Jahr - es macht Dynamo Dresden wie schon in der Zweitliga-Saison 2005/06 heftig zu schaffen. Doch Christoph Franke, damals nach zwölf Spielen ohne Sieg und nur elf Punkten nach dem 14. Spieltag als Trainer entlassen, ist guter Hoffnung, dass die Schwarz-Gelben diesmal die Klasse halten.

Dresden .

Dresden (DNN). Das verflixte zweite Jahr - es macht Dynamo Dresden wie schon in der Zweitliga-Saison 2005/06 heftig zu schaffen. Doch Christoph Franke, damals nach zwölf Spielen ohne Sieg und nur elf Punkten nach dem 14. Spieltag als Trainer entlassen, ist guter Hoffnung, dass die Schwarz-Gelben diesmal die Klasse halten. Der 67-Jährige stärkt zugleich dem aktuellen Coach Ralf Loose den Rücken: "Aus meiner Fernsicht glaube ich: Das ist ein guter Trainer. Er hat es bewiesen im vorigen Jahr und man sollte ihn in Ruhe arbeiten lassen. Ich bin überzeugt, dass es Dynamo schafft, wenn die Leute ruhig bleiben."

Trotz vier Punktspiel-Niederlagen in Folge und dem Pokal-Aus in Hannover sieht Franke keinen Grund zur Panik."Ich denke, Dynamo hat das Potenzial, das noch klären zu können", so der Burkhardtsdorfer, der als einziger Trainer seit der Wende noch länger im Amt war, als Loose es seit dem 12. April 2011 ist. Der Optimismus Frankes speist sich auch aus der Tatsache, "dass sie bei Dynamo bis auf den Wechselspieler Solga jetzt wieder alle dabei haben".

Spielerisch und konditionell könne Looses Mannschaft in der Liga mithalten. Davon habe er sich beim 3:1 gegen Aue zuletzt selbst im Stadion überzeugen können: "Da hat Dynamo sehr gut gespielt." Auch am Fernseher habe er sonst nicht den Eindruck gehabt, dass die Truppe chancenlos oder einfach nicht fit sei: "Das Spiel in Hannover hat doch das Gegenteil bewiesen - und Hannover ist nun wirklich keine Laufkundschaft." Dass den Dresdnern in der AWD-Arena beim Elferkrimi das nötige Glück fehlte, sei freilich gar nicht gut für das Selbstvertrauen der Mannschaft gewesen. "Jetzt ist es schwierig, wenn sich diese Negativserie hochschaukelt und du - wie in Hannover - auch ein Negativerlebnis hast, selbst wenn du gut gespielt hast. Das ist das Gefährliche", mutmaßt Franke. Für ihn ist entscheidend: "Es geht darum, dass die Spieler auch unter erschwerten Bedingungen an sich glauben." Dass sie beim 0:2 in Cottbus die erste Halbzeit verschliefen, dürfe sich am Freitag gegen den FSV Frankfurt natürlich nicht noch einmal wiederholen. "Es ist eine Kopfsache - und wenn es nur drei oder vier sind, die nicht mehr so richtig dran glauben, wird es schwer, weil sie zu vorsichtig agieren und keinen Fehler machen wollen", weiß Franke aus Erfahrung. Ratschläge, wo sein Ex-Verein im Winter personell nachbessern sollte, verteilt der Ruheständler keine: "Da bin ich viel zu weit weg. Außerdem glaube ich, dass Dynamo talentierte Leute wie Kitambala hat. Er ist noch jung, muss jetzt rein ins Feuer und sich beweisen. Oder er kriegt noch etwas Zeit, denn es sind ja noch genügend andere Spieler da."

DNN verlost Dynamo-Tickets

Für das Dynamo-Heimspiel am Freitag (18 Uhr) gegen den FSV Frankfurt verlosen die DNN 1 x 2 zwei Sitzplatz- und 2 x 2 Stehplatztickets. Schicken Sie uns eine E-Mail an vertrieb@dnn.de oder eine Postkarte (DNN, Vertrieb, Hauptstr. 21 in 01097 Dresden). Einsendeschluss ist Donnerstag, der 15. November. Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie zwei Steh- oder zwei Sitzplatztickets gewinnen möchten und notieren Sie bitte eine Telefonnummer auf der Karte oder in der E-Mail, damit wir Sie im Gewinnfall erreichen können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.11.2012

Jochen Leimert

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