Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Dynamo Dresdens Trainer Peter Pacult fordert nach Niederlage gegen Union Berlin Ruhe

Dynamo Dresdens Trainer Peter Pacult fordert nach Niederlage gegen Union Berlin Ruhe

Die Spieler sind ratlos, der Sportliche Leiter sieht Redebedarf und der Trainer will die Ruhe bewahren. Nach der schmerzlichen 1:3-Heimniederlage am Freitag gegen den 1. FC Union Berlin muss Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden Ursachenforschung betreiben.

Voriger Artikel
Dresdner Eislöwen erhalten Lizenz für die 2. Eishockey-Bundesliga
Nächster Artikel
Dresden Monarchs sichern sich vorzeitig die Play-Offs

Peter Pacult

Quelle: dpa

Nach drei Spielen steht die Mannschaft mit zwei mageren Punkten da, Coach Peter Pacult sieht keinen Anlass zur Panik.

php426e0d199d201308092121.jpg

1. FC Union Berlin putzt Dynamo Dresden mit 3:1 vom Platz.

Zur Bildergalerie

„Man muss jetzt keinen Baum anzünden, der nicht da ist“, erklärt der Österreicher.Das sieht Sportchef Steffen Menze offenbar anders, denn dem 44-Jährigen liegt der Auftritt des Teams schwer im Magen. „Es gibt Redebedarf in der Woche. Es müssen sich einige hinterfragen. Ich kann es mir nur so erklären, dass sich einige zu sicher fühlen in ihrer Leistung. Ich denke, man muss sich jede Woche neu beweisen, jede Woche ist ein neues Spiel. Ich glaube nicht, dass man sich auf etwas ausruhen kann“, machte er klar.

Da bis auf Adam Susac und Christoph Menz alle Akteure der Startelf auch in der vergangenen Zweitliga-Saison für Dynamo aufliefen, verwundert Menzes weitere Analyse. „Es muss auch der letzte aufgewacht sein, wie man in der zweiten Liga Fußball spielen muss und dass man mit Schönspielerei nicht zum Zug kommt“, sagt der Sportliche Leiter.

Pacult hingegen stellte sich schützend vor die Mannschaft. „Wir sind alles Menschen, die ganz einfach gestrickt sind und da passiert so etwas. Es kommen Dinge oft anders, als man sie vorbereitet, wenn der Gegner zum Beispiel eine andere Idee hat. Das sind Sachen, die man im Vorhinein nicht weiß. Wir werden in aller Ruhe reden und man muss auch die positiven Dinge mitnehmen“, begründet der 53-Jährige.Positives gab es wenig und vor allem verwundert es weiter, warum der Coach neben Mickael Poté mit Zlatko Dedic keine zweite Spitze im Sturm aufbietet.

Zwar litt der Slowene an einer Gürtelrose und musste gegen Bochum pausieren, gegen Union war er aber wieder fit. Schon am kommenden Sonntag empfängt Dynamo den FSV Frankfurt zum zweiten Heimspiel in Serie und muss siegen, um den Saisonstart nicht gänzlich misslingen zu lassen.

Tina Hofmann, dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr