Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 18 ° Gewitter

Navigation:
Google+
Dynamo Dresdens Torjäger Mickael Poté bestätigt Angebote aus Düsseldorf, Kaiserslautern und St. Pauli

Dynamo Dresdens Torjäger Mickael Poté bestätigt Angebote aus Düsseldorf, Kaiserslautern und St. Pauli

Er ist Dynamos Lebensversicherung und trainiert seit Dienstag schon wieder in Dresden für sein Comeback. Ob Mickael Poté, der von seinem Innenbandabriss im rechten Knie genesen ist, in der neuen Saison weiter für Dynamo die Schuhe schnürt, ist fraglicher denn je.

Voriger Artikel
Leichtathlet Raul Spank erfolgreich operiert
Nächster Artikel
Dresdner SC verpflichtet belgische Zuspielerin Elies Goos

In welchem Trikot freut sich Mickael Poté in der neuen Saison über seine Tore? Top-Klubs der 2. Bundesliga haben ihre Fühler ausgestreckt.

Quelle: Rolf Vennenbernd, dpa

Gleich drei Liga-Konkurrenten jagen den Nationalstürmer des Benin. Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf, Nicht-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern und auch der FC St.Pauli haben ihr Interesse am 28-Jährigen bekundet.

"Ich weiß davon. Aber ich konzentriere mich momentan nur auf mein Knie und meine baldige Rückkehr auf den Platz. Den Rest regeln meine Berater", bestätigt Poté das Interesse der genannten Vereine.

Dass er beim Club vom Millerntor in Hamburg und in Düsseldorf ganz oben auf der Wunschliste steht, verwundert nicht. Im vergangenen Sommer war Poté bereits auf dem Sprung nach Fürth, wo damals der jetzige Manager des FC St.Pauli, Rachid Azzouzi, und der neue Trainer von Fortuna Düsseldorf, Mike Büskens das Zepter in der Hand hatten. Dynamo ließ den Franzosen aber nicht ziehen und verlängerte seinen Vertrag anschließend bis Ende Juni 2015 mit einer festgeschriebenen Ablösesumme. Die soll sich zwischen einer und zwei Millionen Euro bewegen. Ein dicker Batzen, was eher gegen die Hamburger, nicht aber gegen Lautern und Düsseldorf spricht.

Der Abgang des Kapitäns wäre für die Dresdner ein herber Schlag. In seiner ersten Saison 2011/12 erzielte Poté zwölf Tore, mit Zlatko Dedic traf der "Traum-Sturm" 25 mal. Auch zu Beginn der abgelaufenen Spielzeit stellte er seine Klasse unter Beweis, erzielte sechs Treffer. Am 18. März verletzte sich Poté im Spiel gegen den 1. FC Köln schwer und musste operiert werden. "Ich weiß es zu schätzen, wie die Menschen hier in Dresden mir gegenübertreten. Ich habe das Gefühl, dass sie mich respektieren. Ich fühle mich mit meiner Familie absolut wohl", versichert er. Eine Entscheidung über seine Zukunft ist längst nicht gefallen. Viel hängt auch davon ab, wie sich die Schwarz-Gelben selbst weiter verstärken und für die kommende Saison aufstellen. Poté will nicht noch einmal gegen den Abstieg spielen.

Poker um Aoudia

Die Verhandlungen mit dem möglichen Neuzugang Mohamed Amine Aoudia gestalten sich schwierig. Wie algerische Medien berichten, hat Dynamo vom abgebenden Verein ES Sétif eine Vertragskopie angefordert. Beim algerischen Erstligisten ist der Stürmer bis 3. August gebunden. Nach Informationen von "lebuteur.com" darf Aoudia nur eher gehen, wenn er auf eine ihm noch zustehende Prämie in Höhe von circa 200.000 bis 250.000 Euro verzichtet. Sonst pocht der Verein wohl darauf, dass er für zwei Ligaspiele am 21. Juli und 3. August noch auf der ES-Bank sitzt. Dass Aoudia definitiv noch nicht in Dresden eingetroffen ist, bestätigte gestern Dynamos Sportlicher Leiter Steffen Menze.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.06.2013

Tina Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr