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Dynamo Dresdens Stürmer Poté: „Die Liga ist für mich gemacht“

Dynamo Dresdens Stürmer Poté: „Die Liga ist für mich gemacht“

Seine Sprungkraft ist beeindruckend, seine Leichtfüßigkeit schön anzusehen und seine Tore machen ihn mittlerweile zum Publikumsliebling. Mickael Poté hat sich mit sieben Treffern bereits in die Herzen der Anhänger von Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden geschossen.

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Dresdens Stürmer Mickael Poté (l) dreht nach seinem dritten Treffer gegen 1860 München jubelnd ab. (Archiv)

Quelle: dpa

Am Sonntag beendete er mit einem Doppelpack im Ost-Duell gegen Energie Cottbus die lange Durststrecke von vier Spielen ohne Sieg. Nachdem Poté die Führung erzielt hatte (50. Minute) und Dimitar Rangelov für Cottbus (56.) ausglich, ließ der Dynamo-Stürmer in der 86. Minute mit seinem Doppelpack zum Sieg die Zuschauer jubeln. „Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft und enorm wichtig, dass wir wieder gepunktet haben", sagte der 27-Jährige anschließend bescheiden.

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Der wollte nicht rein: Pote und Gueye scheitern am Cottbusser Torwart Renno.

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Während sein Sturmkollege Zlatko Dedic schon mehrfach für seinen Egoismus getadelt wurde, ist Poté einer, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt. „Ich denke, dass ich auch im Leben ein uneigennütziger Mensch bin, das ist meine Mentalität. Ich denke an das Team und wenn es unbedingt sein muss auch an mich, aber im Alltag verabscheue ich Egoismus", erklärt der Franzose. Potés Mutter kommt aus dem Benin, der Vater von der Elfenbeinküste, deswegen läuft er für die Auswahl des Benin auf. Um mit Dynamo voranzukommen, ließ Poté kurz nach seiner Verpflichtung sogar eine Länderspielreise sausen. „Er hat sich schnell integriert und seine Qualitäten auf dem Platz sind unverzichtbar für uns", sagt Coach Ralf Loose. Poté unterschrieb im August einen Dreijahres-Vertrag. Zuletzt schwächte den 1,80-Meter großen Mann ein Virus, er musste sogar ins Krankenhaus und fehlte dem Team. Die Frage, was ihn so stark macht, kann er zielgerichtet beantworten. „Hier ist ein Trainer, der Vertrauen in mich hat und der mich auf meiner richtigen Position, als Mittelstürmer, einsetzt. Zudem habe ich immer davon geträumt, vor so vielen Zuschauern zu spielen, das beflügelt mich", erklärt der Franzose und fügt mit einem breiten Lachen hinzu: „Ich glaube, die Liga ist irgendwie für mich gemacht." Am kommenden Sonntag will der Stürmer beim nächsten Ost-Duell in Rostock erneut treffen und drei Punkte vor dem Weihnachtsfest holen. „In einem Geisterspiel ist es immer schwierig. Es sind keine Fans da, keine Stimmung. Ich hoffe, dass wir für unsere Anhänger einen Sieg holen können", sagt der Goalgetter.

Tina Hofmann, dpa

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Auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sah die Niederlage der Schwarz-Gelben. 1:2 verlor Dynamo Dresden gegen Erzgebirge Aue.

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