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Dynamo Dresdens Präsident Ritter: "Wir müssen jetzt Geduld zeigen"

Dynamo Dresdens Präsident Ritter: "Wir müssen jetzt Geduld zeigen"

Dass es nach den kräftezehrenden 120 Minuten am Mittwoch in Hannover verdammt schwer werden würde, das ahnten alle. Dennoch war bei Dynamo Dresden die Ernüchterung nach dem 0:2 (0:1) gegen Union Berlin groß.

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Trainer Ralf Loose genießt weiter das Vertrauen der Vereinsführung.

Dresden . Dresden (DNN/JOL/tina). Dass es nach den kräftezehrenden 120 Minuten am Mittwoch in Hannover verdammt schwer werden würde, das ahnten alle. Dennoch war bei Dynamo Dresden die Ernüchterung nach dem 0:2 (0:1) gegen Union Berlin groß. Schon zum vierten Mal in dieser Saison hatten die Schwarz-Gelben auf eigenem Platz verloren. "Du kannst nicht in so einem Spiel, wo der Gegner zwei, drei Mal vor den Tor kommt und ein, zwei, drei Standardsituationen hat, zwei Gegentore kassieren, wo du einfach gar nicht den Gegner markierst", ärgerte sich Trainer Ralf Loose maßlos über die Abwehrpatzer seiner Mannschaft.

Sportchef Steffen Menze sprach von einem "beschissenen Ergebnis". Er glaubt: "Wir haben sicherlich gerade in der ersten Halbzeit gezeigt, dass wir gewillt waren, eine ordentliche Leistung abzuliefern. Wir haben sehr einfache Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben, gerade bei dem zweiten Gegentreffer. Das hat mental auch ein wenig die Mannschaft geschwächt. Wir haben in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass wir uns nicht diese Torchancen erarbeiten konnten, wie es nötig war, um den Gegner mehr zu gefährden."

Menze hofft nun, dass die Mannschaft rasch die Kurve kriegt und den Negativtrend stoppt, um die Klasse zu halten: "Die Situation ist so, wie sie ist. Man muss sie bewerten und sehen, dass man aus den Fehlern, die man macht, lernt, um wieder in die andere Richtung zu kommen. Am Ende zählen Ergebnisse und nicht, ob man willens und bemüht war." Als ihm die Trainerfrage gestellt wird, weicht der SGD-Sportchef aus: "Wir wissen doch alle, wie das ist, aber ich möchte über so eine Geschichte eigentlich nicht reden."

Präsident Andreas Ritter rief zur Besonnenheit auf: "Wir müssen jetzt Geduld zeigen. Wir haben vor einem halben Jahr einen Trend nach oben gehabt und schöne Spiele gesehen, jetzt müssen wir die Nerven behalten und dieses sportliche Tief mal aussitzen." Auf die Frage, ob Dynamo Verstärkung braucht, meinte Ritter: "Sicherlich wird der Aufsichtsrat darüber noch einmal darüber nachdenken, aber das geht ja erst in der Winterpause."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.11.2012

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