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Dynamo Dresdens Keeper Kirsten im Glück: Stark lässt Rote Karte stecken

Dynamo Dresdens Keeper Kirsten im Glück: Stark lässt Rote Karte stecken

Benjamin Kirsten war sich keiner Schuld bewusst. Doch die Diskussionen um die Szene in der 57. Minute kochten nach dem Spiel hoch. Was war passiert? Nach einem Freistoß von der rechten Seite der Kölner faustete der Dresdner Tormann den Ball weg und riss im Fallen Abwehrspieler Roman Golobart mit sich.

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Mit einem rechten Haken zwingt Benjamin Kirsten (li.) Roman Golobart zu Boden - beim Boxen ein Treffer, beim Fußball Rot.

Quelle: Lutz Hentschel

Nach einem Gerangel am Boden stand Kirsten als erster wieder und versetzte dem sich erhebenden Golobart einen Hieb mit der rechten Hand, der FC-Verteidiger ging noch einmal zu Boden. Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte ein Foul an Kisten gesehen, die Tätlichkeit des Keepers war ihm entgangen. "Das war sehr ungeschickt von Benny. Er kann von Glück reden, dass der Schiedsrichter es nicht so gesehen hat wie wir dann im Fernsehen. Er wird hoffentlich daraus lernen", rügte Trainer Peter Pacult seinen Schützling.

Kölns Coach Peter Stöger meinte sogar: "Wenn so eine Aktione keine Rote Karte nach sich zieht und sich Spieler das im Fernsehen anschauen, könnte es gefährlich für kommende Spiele werden. Es war eine ganz klare Rote Karte", meinte der Wiener.

Kirsten selbst verstand die Diskussionen um ein mögliche Rote Karte und die ganze Welt nicht mehr. "Ich fauste den Ball weg und bleibe mit meinem Arm unter seinem hängen. Daraufhin zieht er mich am Trikot runter. Ich musste so schnell wie möglich wieder hoch, er hat mir das ganze Trikot zerrissen", rechtfertigte sich Dynamos Nummer 13. Das grüne Shirt war nach der Aktion allerdings völlig unversehrt. "Da gib es definitiv bei jedem Eckball schlimmere Szenen. Der Schiedsrichter hat es als Foul gegen mich bewertet, da brauchen wir nicht diskutieren. Eine Rote Karte? Das ist völliger Quatsch. So etwas passiert tausendmal in jedem Spiel", redete sich Kirsten fast in Rage.

Mit dem Glück im Bunde waren die Dresdner noch ein zweites Mal: In der 89. Minute stieß Idir Ouali mit beiden Händen Dominic Maroh um, der sich zuvor eine Rangelei mit Mickael Poté geliefert hatte. Der Kölner Abwehrspieler und Poté sahen Gelb, Ouali kam ohne Strafe davon.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.07.2013

tina

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