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Dynamo Dresdens Keeper Benjamin Kirsten: "normale Spiele gibt es eben in Dresden nicht"

Dynamo Dresdens Keeper Benjamin Kirsten: "normale Spiele gibt es eben in Dresden nicht"

Kirsten: Um 4 Uhr oder so. Ich weiß es nicht mehr genau. Irgendwann bin ich eingepennt. Morgens um 8 Uhr hat es dann an der Tür geklingelt, Jens Genschmar war mit Brötchen da.

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Benjamin Kirsten

Quelle: action-press

Frage: Wann und wenn überhaupt sind Sie nach dem Adrenalinstoß vom Dienstagabend eingeschlafen?

Ist bei Ihnen der Handy-Speicher übergelaufen - bei all den Glückwunsch-SMS?

Ja klar, das ist doch logisch. Wenn du so etwas schaffst wie am Dienstagabend, dann summt das Ding unaufhörlich. Das war schon geil.

Was hat im zweiten Relegationsspiel den Ausschlag für Dynamo gegeben?

Ich glaube einfach, dass das Spiel vom Dienstag das beste der gesamten Saison war. Wenn man das mit anderen Spielen vergleicht, selbst dem gegen Hertha (1:0/d.Red.), dann kommt keines an das Rückspiel gegen Osnabrück ran. Es war für mich die überzeugendste Leistung der gesamten Saison. Der Sieg war hochverdient. Wir haben genau das gemacht, was wir wollten, haben das Spiel absolut dominiert.

Ihre Mannschaft hätte den Sack nur eher zubinden müssen, oder?

Das wäre aber wahrscheinlich nicht typisch für diese Saison gewesen. Normalerweise hätten wir noch mehr Tore machen müssen, aber normale Spiele gibt es eben in Dresden nicht.

Was muss sich denn im kommenden Spieljahr ändern, damit die Fans nicht wieder so zittern müssen?

Das kann ich jetzt gar nicht sagen, weil ich das alles erst einmal sacken lassen muss. Ich denke, die Verantwortlichen werden sich darüber ihre Gedanken machen, was anders laufen muss. Dass sich etwas ändern muss, ist ja klar. Die Spieler sollen erst einmal genießen, was sie erreicht haben und keinen Gedanken daran verschwenden, was in vier Wochen ist. Es ist schön, mit einem Lächeln in den Urlaub zu gehen. Meine Familie wartet auf Mallorca auf mich.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.05.2013

Jochen Leimert

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