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Dynamo Dresdens Kapitän Fiel fordert: "Jeder muss sein Ego zurückstellen"

Dynamo Dresdens Kapitän Fiel fordert: "Jeder muss sein Ego zurückstellen"

Der "K-Frage" würde Cristian Fiel am liebsten ausweichen. "Es ist uninteressant. Der Trainer wird am Ende eine Entscheidung treffen. Viel wichtiger ist, dass wir den Klassenerhalt schaffen und dass alle beim Blick auf die Tabelle verstanden haben, worum es geht", sagt der 32-Jährige.

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Cristian Fiel hat überhaupt keine Lust, mit Dynamo in die 3. Liga abzustürzen.

Quelle: Frank Dehlis

Sein Anliegen könnte man auch kurz zusammenfassen mit Sepp Herbergers Leitspruch: Elf Freunde müsst ihr sein! "Wir müssen das Ding zusammen aus dem Dreck ziehen. Wir alle müssen dafür kämpfen, dass sich die Situation bis Mai verbessert. Da ist es egal, ob wir mit Mickaël Poté einen Topstürmer oder andere gute Spieler haben. Wenn die anderen nicht mitmachen, bringt es uns nichts", glaubt der Mittelfeldspieler.

Fiel hat Monate hinter sich, in denen er Hochs und Tiefs erlebt hat. Von der Tribüne auf die Bank und zurück in die Startelf. Unter Peter Pacult werden die Karten nun neu gemischt und egal, wie seine Entscheidung am Ende ausfällt, versucht sich der Routinier einzubringen. "Wenn ich sehe, dass es jemandem nicht gut geht, dann gehe ich auf ihn zu. Das ist ganz normal", so Fiel. Wenn er in Testspielen auflief, dann hatte er die Binde am Arm, wenn nicht, dann meist David Solga. "Ich hoffe, dass jeder sein Ego zurückstellt", beschwört er den Teamgeist. Dann sei es egal, wer die Mannschaft aufs Feld führt.

Der Spanier selbst empfindet die Trainingstage als intensiv, aber genau richtig: "Der Ball ist immer dabei und der Coach fordert seit Tag eins von uns mehr Lebendigkeit. Das geht beim Tor holen los und hört beim Laufen zur Trinkpause auf. Er will, dass wir mehr Drang zum Tor entwickeln, gefährlich in den Sechzehner vorstoßen, damit wir auch mehr Treffer erzielen können." Die Belastung sei höher als zuvor, aber wer auf die Tabelle schaue, wisse, dass die Mannschaft das braucht.

Egal wie der Kampf um die Stammplätze für ihn ausgeht, Fiel brennt immer noch für seine große Leidenschaft: "Jeder weiß, wie wohl ich mich in Dresden fühle. Ich bin gesund und das, was ich tue, macht mir immer noch extrem viel Spaß", stellt er klar. Fiel geht davon aus, dass demnächst Gespräche stattfinden werden. Bis dahin hofft er, dass alle "ihre Füße in die Hand" nehmen und Dynamos Rettung gelingt. "Mir wäre es natürlich am liebsten, wir holen aus den ersten vier Spielen zwölf Punkte", erklärt er mit einem Augenzwinkern. "Aber im Ernst, nach Duisburg wissen wir, wo der Hase langläuft. Es wäre schon gut, dieses Spiel zu gewinnen, aber Glück muss man sich hart erarbeiten", weiß das Zweitliga-Urgestein (260 Spiele), das sich sehr auf die für Dienstag geplante Rückkehr zu seiner Familie freut.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2013

tina

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