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Dynamo Dresdens Interimskapitän Sebastian Schuppan zur Niederlage auf St. Pauli

Dynamo Dresdens Interimskapitän Sebastian Schuppan zur Niederlage auf St. Pauli

Schuppan:Ich habe keine dafür. Das sind Dinge im Fußball, die man schwer erklären kann. Wir haben 40 Minuten unsere beste Saisonleistung gezeigt.

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Sebastian Schuppan (r.) im Duell mit St. Paulis Joseph-Claude Gyau.

Quelle: Eisenh.

Frage: Wie erklären Sie sich den Einbruch nach der 2:0-Führung?

Schuppan: Ich habe keine dafür. Das sind Dinge im Fußball, die man schwer erklären kann. Wir haben 40 Minuten unsere beste Saisonleistung gezeigt. Haben auf St.Pauli den Gegner in Grund und Boden gespielt, hatten Chancen ohne Ende und haben hinten sicher gestanden. Bis zu dem ersten Gegentor ist nichts passiert. Dass man ein Tor vor der Halbzeit noch frisst, kann passieren, aber dass wir danach wieder ein Standardtor bekommen, kann nicht sein. Wir haben extra letzte Woche gesagt, dass das nicht passieren darf, wir enger am Mann stehen müssen. Jedes Mal bricht das uns das Genick. Da kann in der Halbzeit der Papst in die Kabine kommen. Wenn du so kurz nach der Pause wieder ein Standardtor bekommst, stehst du da wie Hans in der Sonne. Wir müssen es einfach abstellen. Wir bekommen deutlich zu viele Tore auf diese Art und Weise, denn alles, was man sich aufbaut, reißt man sich damit wieder ein. Wir müssen uns dringend etwas einfallen lassen, das geht so nicht.

Nach dem 2:3 konnten auch in der Offensive keine Akzente mehr gesetzt werden. Eine logische Folge mit schwindendem Selbstvertrauen?

Das ist dann eben der psychologische Vorteil des Gegners. Sie hatten natürlich Rückenwind durch die drei Treffer. Wir konnten dann kaum noch etwas entgegensetzen und ich kann mich kaum an Chancen in der zweiten Hälfte erinnern. Vereinzelte Möglichkeiten vielleicht, aber nichts Richtiges. Wir müssen das jetzt alles genau analysieren, aber auch nicht zu lange, denn vorrangig müssen wir uns ausruhen und für Mittwoch präparieren. Das wird sicher vom Laufpensum her ein hartes Spiel und am Sonntag kommt dann die deutlich wichtigere Partie gegen Union Berlin, in der wir punkten müssen, egal wie.

Mit welchen Gedanken schauen Sie auf die Tabelle? Dynamo steht mit neun Punkten aus elf Spielen auf Rang 14 und hat bereits 18 Gegentore kassiert...

Das macht keinen Spaß. Uns nicht, den Fans nicht und auch nicht dem Verein. Es ist absolut unbefriedigend und auch nicht unser Anspruch. Wir wussten, dass es absolut schwer wird diese Saison, dennoch muss man, wenn man 2:0 auf St.Pauli führt, etwas mitnehmen. Selbst wenn es nur ein Punkt gewesen wäre, alles ist in unserer derzeitigen Situation wichtig.

Interview: Tina Hofmann

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2012

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