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Dynamo Dresdens Hoffnung gegen Köln: "Verrückte" + Flutlicht = Sieg?

Dynamo Dresdens Hoffnung gegen Köln: "Verrückte" + Flutlicht = Sieg?

Hennes VIII wird heute Abend nicht im Glücksgas-Stadion "grasen", sondern 20.15 Uhr wohl schon in seinem Stall schlummern. Doch auch ohne die Anwesenheit des FC-Maskottchens will Dynamo den Geißbock aus Köln an den Hörnern packen.

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Beim Hinspiel in Köln traf Mickael Poté (hier vor Kevin Wimmer) zur Dresdner Führung; FC-Torjäger Anthony Ujah gelang in der zweiten Halbzeit der Ausgleich.

Quelle: Frank Dehlis

"Du hast wieder die Verrückten im Rücken und Flutlicht. Da denke ich schon, dass wir rausgehen werden und zeigen, dass wir die Punkte holen wollen", kündigte Mittelfeldspieler Cristian Fiel mit Blick auf wohl 26500 eigene Fans im Stadion gestern an.

Auf dem Papier ist es eine ähnliche David-gegen-Goliath-Konstellation wie vor zwei Wochen beim überraschenden 1:0-Sieg gegen Tabellenführer Hertha BSC. Köln steht zwar "nur" auf dem vierten Rang, hat aber 2013 noch kein einziges Spiel verloren und sich langsam im Klassement nach oben gearbeitet. Die Elf von Trainer Peter Pacult hat hingegen die Chance, sich das erste Mal seit dem 8. Dezember 2012 und der darauffolgenden Entlassung von Ralf Loose von den unteren drei Rängen zu befreien. Auch deshalb wollen die Schwarz-Gelben zwar offensiv auftreten, aber nicht ins offene Messer laufen. "Es bringt nichts, wenn du auf Teufel komm raus ein Tor schießen willst und dann zwei hinten drin hast.. Dann kannst du eigentlich nach Hause gehen", warnt Fiel. Dynamo versucht also, im Fußballerdeutsch ausgedrückt, aus einer kompakten Defensive heraus mit kontrollierter Offensive den Gegner zu Fehlern zu zwingen.

Dass das gegen die namenhaft besetzte Elf keine leichte Aufgabe wird, ist den Dynamos bewusst. "Man muss bei Köln auf jeden aufpassen. Sie haben bisher eine sehr gute Rückrunde gespielt, wollen aufsteigen und darauf ist die Mannschaft auch ausgerichtet", erklärt Pacult. Der Österreicher weiß, dass es für seine Elf schwer wird, sollte der FC erst einmal seinen Rhythmus in der Partie gefunden haben. Dennoch setzt auch er auf den Faktor Atmosphäre und Unterstützung von den Rängen. "Im eigenen Stadion kann man immer wieder ein paar Prozente rauskitzeln, wo dir auswärts vielleicht die Sicherheit oder der letzte Druck fehlen", hofft der 53-Jährige.

Der letzte Druck soll auch dazu führen, dass der Mannschaft in Sachen Torgefährlichkeit endlich der Befreiungsschlag gelingt. "Wir sprechen viel miteinander, weil wir sehr gut klar kommen. Er ist aber keine 20 mehr, hat genügend Erfahrung und ist Nationalspieler. Er hat unsere Unterstützung und ich würde mir wünschen, dass er irgendwie einen reinstolpert, um wieder Selbstvertrauen zu tanken und dann eine Serie zu starten", baut Fiel Stürmer Mickael Poté auf, der seit 1232 Minuten nicht mehr getroffen hat. Beim 1:1 im Hinspiel am 8. Oktober gelang ihm das. Vielleicht ein gutes Omen. Wie auch die Fakten, dass Köln seit dem 8. April 1995 nicht mehr in Dresden gewonnen hat und Dynamo bis auf das 0:0 am 16. Mai 1992 stets ein Tor gegen die Geißböcke schoss

Schiedrichter ist Wolfgang Stark aus Ergolding.

Dynamo erwartet 28000 Zuschauer, davon 1500 aus Köln.

Die Stadiontore öffnen 18.15 Uhr, Restkarten gibt es ab 10 Uhr an der Kasse am Lennéplatz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.03.2013

Tina Hofmann

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