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Dynamo Dresdens Geschäftsführer Müller beruhigt DFL beim Thema Dathe

Dynamo Dresdens Geschäftsführer Müller beruhigt DFL beim Thema Dathe

Gelassen hat Dynamo-Geschäftsführer Christian Müller gestern auf die Nachfrage zur geforderten Stellungnahme der Deutschen Fußball-Liga (DFL) in Sachen Thomas Dathe reagiert.

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Thomas Dathes neue Rolle im Aufsichtsrat hat bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) Misstrauen geweckt. Das will Dynamo nun zerstreuen.

Quelle: Archiv/Worbs

"Es gibt eine Regelung, die den Einfluss von Externen auf sportliches Geschehen als statutenwidrig bezeichnet, und ich habe der DFL einen Brief geschrieben, wonach es diesen Einfluss bei uns nicht gibt. Insofern ist das alles kein Problem. Die Berichterstattung nach der Pressekonferenz, die Herr Ritter und ich hier hatten, ist etwas komisch gewesen. Vielleicht hat sich der ein oder andere auch komisch geäußert. Auf jeden Fall hat die DFL dann vorsorglich einmal nachgefragt, wir haben ihnen jetzt ein Schreiben geschickt und dann ist die Sache auch erledigt. Es ist alles etwas komisch gesagt wurden, ich war es nicht", erklärte Müller gestern auf Anfrage der DNN.

Zuvor hatte die DFL den Verein offenbar aufgefordert, zu den Kompetenzen von Thomas Dathe und seinem Einfluss Auskunft zu geben. Denn auf der besagten Pressekonferenz am 4. Juni hieß es von Präsident Andreas Ritter noch: "Jeder Spieler, der von Peter Pacult und Steffen Menze verpflichtet wird, bedarf vorher der Einwilligung der Arbeitsgruppe." Diese Arbeitsgruppe besteht momentan einzig und allein aus Dathe. Zudem sagte Ritter, dass Dathe demnächst den Aufsichtsrat allein in sportlichen Belangen vertreten dürfe und Transfers somit auch eigenständig abnicken könne. "Thomas Dathe kann das allein entscheiden", so der Präsident damals.

Diese Aussagen riefen dann offenbar die DFL auf den Plan, denn schon mit der sogenannten "50+1 Regel" soll verhindert werden, dass Kapitalgeber oder Großinvestoren die Kontrolle über die Profimannschaft übernehmen können. Dathe sitzt bei Dynamo im Aufsichtsrat ist zudem mit seiner Firma USD Immobilien Großsponsor der Dresdner. "Das ist eine Routineangelegenheit, eine Petitesse", beruhigte Müller aber und fügte hinzu, dass weiterhin der Sportliche Leiter Steffen Menze die Entscheidungsgewalt in Sachen Transfers hat.

Um Neuverpflichtungen kümmert sich der 44-Jährige momentan auch eifrig. Gestern konnte Menze konkrete Angebote von Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Kaiserslautern für Mickaël Poté zwar nicht bestätigen, dafür aber die eines dritten Interessenten. "Es hat eine konkrete Anfrage gegeben, aber die war so in der Form nicht akzeptabel und das habe ich auch so vermittelt", sagte Menze. Namen wollte er dabei allerdings nicht nennen.

Schwierigkeiten bereitet den Schwarz-Gelben momentan der gewünschte Transfers des Algeriers Mohamed Amine Aoudia (die DNN berichteten). Nun fordert der abgebende Verein, Algeriens Meister ES Sétif, angeblich eine Ablösesumme in Höhe von 300 000 Euro, damit der Angreifer schon vor Ablauf seines Vertrages am 3. August nach Dresden wechseln kann. "Wir bemühen uns, ihn zu bekommen, aber wir werden und können definitiv keine Ablöse zahlen. Unser Budget ist dafür viel zu schmal", bekräftigte Menze. So ist es also gut möglich, dass der 26-jährige Aoudia erst während der laufenden Saison (Start am 19.-21.Juli) zum Team stößt. Ein Umstand, der Trainer Peter Pacult nicht gefallen dürfte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.06.2013

Tina Hofmann

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