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Dynamo Dresdens B-Elf verliert Testspiel bei Oberligist Budissa Bautzen mit 0:1

Dynamo Dresdens B-Elf verliert Testspiel bei Oberligist Budissa Bautzen mit 0:1

Es sollte eine triumphale Rückkehr werden. An alter Wirkungsstätte wollte Zlatko Dedic am kommenden Montagabend im Zweitligaspiel in Bochum zusammen mit Mickael Poté im Sturm für Wirbel sorgen.

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Der Bautzner Petr Novotny im Zweikampf mit Toni Leistner. Oberligist Budissa erkämpfte gestern Abend ein verdientes 1:0 gegen Dynamo.

Quelle: Torsten Zettl

Stattdessen ist totale Flaute: Eine Gürtelrose hat den Slowenen aus der Bahn geworfen. Wenn Dynamo unter Flutlicht beim VfL Bochum aufläuft, wird die Nummer 22 fehlen. "Die Virusinfektion kommt für mich natürlich zu einem ganz schlechten Zeitpunkt. Nach der intensiven Vorbereitung wollte ich der Mannschaft jetzt auf dem Platz helfen. Jeder kann sich vorstellen, wie gern ich in Bochum gespielt hätte und dass ich im Moment sehr enttäuscht bin", sagte der 28-Jährige gestern.

Eine Woche darf der Stürmer nicht trainieren und hofft, dass er dann wieder auf den Übungsplatz zurückkehren kann. Das ist allerdings nicht sicher, denn eine Gürtelrose kann im schlimmsten Fall einige Wochen benötigen, um auszuheilen. "Er muss Tabletten schlucken und wir werden sehen, wie es sich entwickelt. Ich glaube aber nicht, dass es so dramatisch ist, dass er mehrere Wochen fehlt", glaubt der Sportliche Leiter Steffen Menze.

Dynamo-Coach Peter Pacult muss nun sehen, wie er Dedic in der Partie gegen die Mannschaft von Trainer Peter Neururer ersetzen kann. Gut möglich, dass der Österreicher bei seinem taktischen Konzept aus dem Köln-Spiel bleibt, in dem Kapitän Poté als einzige Spitze auflief. Der Kader würde mit Youngster Tobias Müller und Soufian Benyamina aber auch zwei potenzielle Angriffspartner für den Franzosen hergeben.

Die konnten sich bei der gestrigen Testspielniederlage bei Budissa Bautzen allerdings nicht für einen Einsatz empfehlen. Sanglos ging die von Pacult aufgestellte B-Elf beim Oberligisten mit 0:1 unter. Zweikampfverhalten, Offensivspiel, Chancenverwertung - alles blieb bei den Schwarz-Gelben saft- und kraftlos. Pacult blieb angesichts dieser Vorstellung erstaunlich ruhig, ihm sei es nur wichtig, dass alle Spieler ein Wettkampfgefühl bekommen, meinte er nach dem Spiel.

Ganz anders traten die Lausitzer auf, die vor 1800 Zuschauern ihre Chancen suchten und nach Sylvio Schwitzkys Treffer (44.) sogar deutlich dominierten. Torwart Markus Scholz verhinderte in der 70. Minute noch Schlimmeres, als er eine doppelte Großchance der Bautzner vereitelte. Dynamo wurde lediglich durch den als Rechtsverteidiger eingewechselten Robert Koch gefährlich, der sich immer wieder ins Mittelfeld einschaltete und in der 62. Minute zum Kopfball kam. Die beste Chance hatte Tobias Kempe (74.) auf dem Fuß, der mit seinem Heber aber weniger Glück hatte als gegen Köln. Budissa-Verteidiger Arne Reetz kratzte den Ball noch von der Linie.

Dynamo: Pellatz (46. Scholz) - Leistner, Sabah (46. Koch), Mravac, Schulz - Hartmann, Kempe - Milde, Trojan (46. Stefaniak) - Benyamina, Müller

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.07.2013

Tina Hofmann

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